13 Semester

Die Drehorte in der interaktiven Grafik.
Die Drehorte in der interaktiven Grafik.

Die TU Darmstadt ist filmreif

Seit dem 7. Januar läuft der Film bundesweit in den Kinos. Bei der Preview vor studentischem Publikum im Audimax der TU Darmstadt gab es tosenden Beifall. Und auch die Presse ist von „13 Semester“ sehr angetan. Mit viel Witz und Charme erzählt der Film das Leben eines Darmstädter Studenten über 13 Semester. Eine spritzige Campus-Komödie, in der sich Studierende (und auch Alumni) wiederfinden können.

Von einem, der auszog, um vom Land in die große Stadt zu ziehen, und im Studium die Orientierung verliert. Eine typische Studentenbiographie erzählt der Film. Dass die Filmemacher, die eine vom Studentenleben geprägte Unistadt als Drehort suchten, auf Darmstadt kamen, verwundert da nicht. Die Orte des eigenen Studienlebens im Film zu finden ist sicher eines der besonderen Vergnügen für Darmstädter Studierende und Alumni. Wo die Plätze sind, und was dort passiert, finden Sie in der Animation.

Absolut tragbar …

Bild: 20th Century Fox/Margarete Redl von Peinen
Bild: 20th Century Fox/Margarete Redl von Peinen

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Interviews mit Hauptdarsteller Max Riemelt und Regisseur Frieder Wittich

Produzent Jakob Claussen und Regisseur Frieder Wittich bei der Lektüre der 13 Semester-Beilage in der hoch3. Bild: 20th Century Fox
Produzent Jakob Claussen und Regisseur Frieder Wittich bei der Lektüre der 13 Semester-Beilage in der hoch3. Bild: 20th Century Fox

Max, du spielst Momo, der nicht so ganz zielstrebig durch das Studium geht. Wie würdest du Momo beschreiben?

Ich könnte mir ihn gut als Freund vorstellen. Mir gefällt, dass er ein offener, ehrlicher Mensch ist, der auf einen zugeht. Deshalb ist er mir sehr sympathisch.

Dein Charakter lernt einiges über das Leben. Was nimmst du für dich aus dem Film mit?

So kann es auch laufen. Man sollte immer offen und flexibel bleiben, denn es kommt immer anders als man denkt.

Frieder, im Film hört man immer wieder den hessischen Dialekt. Warum war es dir wichtig, ihn wiederzugeben?

Ich bin ein großer Freund von Filmen, bei denen man ein wenig Lokalkolorit spürt. Man kennt das aus amerikanischen Filmen – dort hört man, ob einer von der East Coast, der West Coast oder aus Texas kommt. Ich finde das auch bei deutschen Filmen super, wenn man hört, wo man sich befindet.

Eine der aufwendigsten Szenen spielt im Audimax der TU. Wie hast du diesen Tag erlebt?

Im Vorfeld hatte ich wirklich schlaflose Nächte, weil ich darüber nachgedacht habe, was wir machen, wenn nur 40 bis 50 Leute auftauchen. In der Nacht vor dem Drehtermin habe ich gebetet, dass ganz viele Menschen kommen. Und tatsächlich, am nächsten Tag bin ich zum Motiv gefahren, und als wir um die Ecke bogen, standen dort Trauben von Studenten. Ich habe einen Freudenschrei losgelassen. Ich war wirklich erleichtert und bin den Darmstädter Studenten sehr dankbar, dass sie uns nicht im Stich gelassen haben.

Interviews: Jasmin Boghrat