Kooperation mit neuer Energie

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18.12.2015

Kooperation mit neuer Energie

TU Darmstadt und GSI setzen ihre wissenschaftliche Partnerschaft fort

Die TU Darmstadt und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung setzen ihre im Jahr 2009 begonnene strategische Zusammenarbeit für das internationale Forschungszentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) fort. Ein Schwerpunkt ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Beide Partner haben einen entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2021 unterzeichnet.

FAIR – 3D Ansicht der geplanten Beschleunigeranlage. Fotomontage: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.
FAIR – 3D Ansicht der geplanten Beschleunigeranlage. Fotomontage: GSI Helmholtzzentrum für Sc

Mit einem Aufwand von jährlich knapp 1,34 Millionen Euro finanzieren GSI und TU Darmstadt hauptsächlich Stipendien und Vergütungen für Doktorandinnen und Doktoranden sowie PostDoc-Stellen. Der Verlängerungsvertrag führt die bilaterale Kooperationsvereinbarung zwischen TU Darmstadt und GSI vom 17. Dezember 2009 fort. Die strategische Zusammenarbeit zielt auf Forschung in der Kern- und Strahlenphysik, aber auch auf Fortschritte in der Materialforschung und der Strahlenmedizin sowie in der Grundlagenforschung zur Ionenstrahl-Therapie.

Der Kooperationsvertrag basiert auf einer Rahmenvereinbarung über die strategische Zusammenarbeit beim Aufbau und der wissenschaftlichen Nutzung von FAIR aus dem November 2008. Neben TU Darmstadt und GSI sind das Frankfurt Institute for Advanced Studies und die Universitäten Frankfurt, Gießen, Heidelberg und Mainz weitere Partner.

Hintergrundinformationen: FAIR

Das Beschleunigerzentrum FAIR, das bei GSI errichtet wird, ist weltweit eines der größten Forschungsvorhaben für die physikalische Grundlagenforschung. FAIR ist eine Beschleunigeranlage, die Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bisher unerreichter Intensität und Qualität liefern wird. Ihr Herzstück ist ein Ringbeschleuniger mit einem Umfang von 1100 Metern, an den sich ein komplexes System von Speicherringen und Experimentierstationen anschließt.

Die bestehende GSI-Anlage wird Teil der FAIR-Beschleunigeranlage und dient als erste Beschleunigungsstufe. FAIR ermöglicht eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten, durch die Forscher aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums seit dem Urknall erwarten.

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