Die nächste Stufe der Vernetzung

Verbunden bleiben

12.02.2016

Die nächste Stufe der Vernetzung

TU Darmstadt und Siemens gehen eine „Strategische Partnerschaft“ ein

Die Technische Universität Darmstadt und die Siemens AG bauen ihre bisherige Kooperation zu einer „Strategischen Partnerschaft“ aus. Wichtige ingenieurwissenschaftliche und informationstechnologische Zukunftsthemen werden gemeinsam bearbeitet. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Dr. Horst J. Kayser, Leiter Unternehmensstrategie der Siemens AG.

Dr. Horst J. Kayser und TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel bei der Unterzeichnung der Strategischen Partnerschaft zwischen TU Darmstadt und Siemens. Bild: Felipe Fernandes
Dr. Horst J. Kayser von Siemens (li.) und TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Bild: Felipe Fernandes

Die digitale Fabrik aus der Perspektive der Simulation und Mensch-Maschine-Interaktion, Innovationen bei Hochtemperaturwerkstoffen, Turbomaschinen und in der Vakuumschalttechnik – in diesen Themen und Schwerpunkten kooperieren die Siemens AG und die TU Darmstadt bereits intensiv. Viele der Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind in der Elektro- und Informationstechnik und im Maschinenbau verortet. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung für eine „Strategische Partnerschaft“ ist nunmehr der Grundstein für weitere Anknüpfungspunkte gelegt – im Wirtschaftsingenieurwesen, in den Materialwissenschaften und der Energieforschung. Zudem sind Lernfabriken und IT-Sicherheitsthemen mögliche zukünftige gemeinsame Forschungsgebiete.

„Es ist für die TU Darmstadt und Siemens von großem gegenseitigen Vorteil, die längerfristige und interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit unter dem Dach einer strategischen Partnerschaft zu bündeln“, betonte TU-Präsident Prömel. Mit diesem Format richte sich die TU Darmstadt gezielt an ausgewählte Unternehmen, die ein breites Themenspektrum bearbeiten und mehrere Fachbereiche einbeziehen wollten. „Durch die projektunabhängige institutionelle Zusammenarbeit können übergreifende neue Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entstehen“, so Prömel.

Netzwerk stärken

Siemens-Tag 2016 an der TU Darmstadt. Bild: Felipe Fernandes
Beim Siemens-Tag an der TU Darmstadt konnten sich Interessierte über das Unternehmen informieren. Bild: Felipe Fernandes

„Als Technologiekonzern mit dem Fokus auf Innovation suchen wir den engen Kontakt zu den besten Universitäten weltweit, um unser Netzwerk in der akademischen Welt zu stärken und gemeinsam zu forschen. Dabei ist auch die Anwerbung von top qualifiziertem Nachwuchs ein wichtiges Ziel unserer Forschungskooperationen“, hob Dr. Horst J. Kayser, Leiter der Unternehmensstrategie bei Siemens hervor.

Bestandteil der Partnerschaft sind neben gemeinsamen Forschungsthemen zudem Veranstaltungen mit Studierenden sowie die Förderung studentischer Projekte und Praxisarbeiten. Ausgehend von den Wachstumsfeldern der Siemens AG entlang der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung sind dabei viele Fachgebiete angesprochen.

Die Siemens AG unterstützt zudem das Deutschlandstipendium an der TU Darmstadt.

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