Reise nach Chile und Peru

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26.08.2016

Reise nach Chile und Peru

Hessische Hochschulen stärken Zusammenarbeit mit Partnern in Südamerika

Eine 40-köpfige Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begleitet Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier auf einer Reise vom 30. August bis 6. September nach Chile und Peru. Dabei geht es um die engere Zusammenarbeit in Forschung und Lehre und um den Abschluss neuer Abkommen. Der Präsident der TU Darmstadt und der Organisation TU9, Professor Hans Jürgen Prömel, wird an der Partneruniversität Pontificia Universidad Católica (PUC) de Chile einen Vortrag zu „Strategien der Forschungsförderung“ halten.

Hauptgebäude der TU-Partneruniversität Pontificia Universidad Católica (PUC) de Chile in Santiago. Bild: Sfs90 / CC BY-SA 4.0
Hauptgebäude der TU-Partneruniversität Pontificia Universidad Católica (PUC) de Chile in Santiago. Bild: Sfs90 / CC BY-SA 4.0

Interkultureller Austausch, neue Impulse für Wissenschaft und Wirtschaft, Anknüpfen an bestehende bilaterale Kontakte sind heute wichtiger denn je. Um die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit Hochschulen sowie Partnern in Chile und Peru weiter zu intensivieren, sind im Rahmen der Delegationsreise des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nach Chile und Peru Treffen mit hochrangigen Wissenschaftsvertretern der Gastländer vorgesehen.

„Die hessischen Hochschulen und Universitäten garantieren exzellente Forschung auf höchstem internationalem Niveau“, betont Ministerpräsident Bouffier. „Wir sehen in den bestehenden bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und Hessen ein hohes Zukunftspotential, das es lohnt, weiter auszubauen. Auch dafür wollen wir die Reise nutzen.“

Im Rahmen der Reise erweitern die hessischen Hochschulen ihr internationales Netzwerk in Lateinamerika durch neue Kooperations- und Austauschabkommen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Hochschule Geisenheim mit der Universidad de Chile sowie dem Branchenverband Wines of Chile. Die neuen Abkommen bilden die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit in Lehre und Forschung sowie einen Studierendenaustausch.

Darüber hinaus stehen in Chile Besuche der Max Planck-Tandemgruppe am Forschungsinstitut für Neurowissenschaften der Universidad de Valparaíso, des Fraunhofer Center for Systems Biology und des Heidelberg Center Lateinamerika auf dem Programm. Ein Gespräch mit dem chilenischen Rektorenrat Consejo de Rectores de las Universidades Chilenas (CRUCH) zu den deutsch-chilenischen Perspektiven in der Wissenschaftskooperation rundet das Programm in Chile ab. In Peru besucht die Wissenschaftsdelegation die Pontificia Universidad Católica del Perú, die Universidad Nacional Mayor de San Marcos und führt Gespräche mit Vertretern der Alianza Estratégica de la Universidad Peruana. Besondere Aufmerksamkeit erhält die hessische Delegation in Peru durch ein Gespräch mit dem neuen Staatspräsidenten Pedro Pablo Kuczynski, der sein Amt erst vor wenigen Wochen angetreten hat.

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