Neuer Lebensabschnitt mit Athene an der Seite

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18.10.2016

Neuer Lebensabschnitt mit Athene an der Seite

TU Darmstadt empfängt ihre Erstsemester im Hörsaal- und Medienzentrum (HMZ)

Willkommen an der Universität: Am Montag (17. Oktober) begrüßten der TU-Präsident, der Oberbürgermeister und der AStA zahlreiche Erstsemester an ihrem ersten Vorlesungstag. Zum ersten Mal fand die offizielle Begrüßung auf dem Campus Lichtwiese statt. Wie schon in den Vorjahren präsentierten gut 40 Hochschulgruppen und Einrichtungen den Neuankömmlingen ihre Angebote.

Bilder: Gregor Rynkowski

Die Athene und die TU Darmstadt gehören einfach zusammen. Die Schutzgöttin der Künste und Wissenschaften ist seit 1945 das offizielle Symbol der TU und begegnet dem aufmerksamen Beobachter als Logo, in Publikationen und auf Gebäuden. Und sie war auch bei der diesjährigen Erstsemesterbegrüßung allgegenwärtig.

Um die 4.000 Erstsemester haben in diesem Wintersemester ihr Bachelorstudium an der TU aufgenommen. Etliche davon waren zur traditionellen Erstsemesterbegrüßung des Präsidiums gekommen – erstmals fand diese auf der Lichtwiese statt. Denn seit dem Neubau des Hörsaal- und Medienzentrums (HMZ) befindet sich der mit über 1000 Plätzen größte Hörsaal der TU an diesem Standort. Doch auch dieser füllte sich schnell, bis zum leicht verspäteten Beginn der Veranstaltung waren auch diesmal alle Plätze weg.

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel rief sogleich die Athene zur Unterstützung, die mit weiten weißen Gewändern und schwerem Helm den Saal durchschritt und vorne Platz nahm. Beide hatten es sich zur Aufgabe gemacht, den Erstsemestern die TU näher zu bringen. Die Aufgabenteilung: Vorne sprach der Präsident, während auf der Leinwand in einer virtuellen Foto-Tour die Athene an verschiedenen Orten an der TU zu sehen war. Vom Campus Lichtwiese über das Hochschulstadion hin zum karo 5 und der Universitäts- und Landesbibliothek – einmal im Schnelldurchgang quer durch die TU.

Dabei war es Prömel ein Anliegen, den neuen Studierenden auch persönliche Ratschläge mit auf den Weg zu geben: Er ermunterte die Anwesenden, im Studium über den Tellerrand zu schauen, sich im Dialog mit anderen Disziplinen mit der eigenen kritisch auseinanderzusetzen und auch mal ein Semester im Ausland zu verbringen. Nicht etwa, wie der Präsident süffisant und unter zustimmendem Applaus erläuterte, weil dort das Studium besser sei – dieses sei an der TU schon hervorragend – sondern, um andere Kulturen und Denkweisen kennenzulernen.

Hemmungslos in Darmstadt verliebt

Schon während seiner Begrüßung richtete Prömel das Wort direkt an den ebenfalls anwesenden Oberbürgermeister von Darmstadt, Jochen Partsch, und bedankte sich dafür, dass die Stadt eine direkte Straßenbahnverbindung zur Lichtwiese möglich machen wird. Der OB nahm das gerne auf und betonte in seiner Rede das hervorragende Verhältnis zwischen Universität und Wissenschaftsstadt. Er ermunterte die Neustudierenden, nicht nur die TU, sondern die Stadt mit offenen Augen zu erkunden, in der Hochschulen, Stadt, Wirtschaft und wissenschaftliche Einrichtungen eng verwoben sind – und Partsch war sich sicher, dass Darmstadt eine Stadt ist, in die man sich vielleicht nicht auf den ersten, aber in jedem Fall auf den zweiten Blick „hemmungslos verlieben“ könne.

An den kritischen Geist der Anwesenden appellierten Johanna Saary und Julian Hass vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Sie ermunterten die Erstsemester, auch an einer Universität nicht alles hinzunehmen und Dinge zu hinterfragen und zu ändern. Dabei wiesen sie auf die Angebote des AStA hin: Hilfe und Ansprechpartner bei Benachteiligung sowie Veranstaltungen wie die Autonomen Tutorien und die AStA-Ringvorlesung. Und nicht zuletzt die Erstsemesterparty im Schlosskeller im Anschluss an die zentrale Begrüßung.

Run auf die Taschen

Nach vielen aufmunternden Worten und musikalischer Untermalung durch die Bigband der TU Darmstadt gab es auch etwas zum Mitnehmen: Die Veranstaltung endete mit einem regelrechten Run auf die Erstsemestertaschen, dem beliebten Willkommensgeschenk. Präsident, Athene und weitere Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die von einer Studentin gestalteten Beutel an den Mann und die Frau zu bringen.

Und auch im Foyer wartete auf die eben Beschenkten Programm: Ungefähr 40 Hochschulgruppen und Einrichtungen der TU präsentierten dort den Erstsemestern ihre Angebote – und konnten das ein oder andere neue Mitglied in ihren Reihen begrüßen. Und eine durfte natürlich auch hier wieder nicht fehlen: Athene, dieses Mal in stilisierter Form auf den Erstsemestertaschen der Neuankömmlinge.

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