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Prof. Dr. Hans-Jürgen Krupp

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Bild: Deutsche Bundesbank

Der 1933 geborene Hans-Jürgen Krupp beginnt 1952 ein Studium zum Wirtschaftsingenieur an der TU Darmstadt, dass er 1957 mit dem Diplom abschließt. Danach promoviert er über den „Systemcharakter der Wirtschaft und die Notwendigkeit des Methodenpluralismus“ und habilitiert über die Theorie der personellen Einkommensverteilung, ebenfalls an der TU.

Er folgt einem Ruf an die Universität Frankfurt/Main, wo er im Sonderforschungsbereich 3 „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ wesentlich an der Erhebung von statistischen Daten für die Wissenschaft beteiligt ist.

Auch international angesehen ist das Sozio-oekonomische Panel, das aus dem SFB 3 hervorgeht und heute im DIW Berlin angesiedelt ist, dessen Präsident er von 1978 bis 1988 war.

1973 war er Vizepräsident, von 1975 bis 1979 Präsident der Universität Frankfurt. 1987 wechselt er an den volkswirtschaftlichen Lehrstuhl der TU Berlin.

Daneben nimmt er Aufgaben in der Politik war. Von 1982 bis 1984 gehört er dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an. 1988 wird er Senator der Finanzen der Freien und Hansestadt Hamburg, 1991 Senator für Wirtschaft und Zweiter Bürgermeister.

Von 1993 bis 2001 ist er Präsident der Landeszentralbank in der Freien und Hansestadt Hamburg, in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und Mitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank.

In der von Frau Bundesminister Bulmahn eingesetzten Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik hat er von 1999 bis 2001 den Vorsitz inne.

(Stand: Juni 2009)