Portrait_Grünberg

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Prof. Dr. Peter A. Grünberg

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Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Peter Grünberg studierte nach seinem Abitur 1959 in Lauterbach ab 1962 an der Uni Frankfurt und der TU Darmstadt, an der er 1969 auch promovierte.

Nach drei Jahren an der Carleton University in Ottawa habilitierte er in Köln, wo er später auch eine Professur innehatte. Seit 2004 ist Grünberg pensioniert, er arbeitet als Gast am Forschungszentrum in Jülich, wo er in den 70er Jahren bereits als Mitarbeiter beschäftigt war.

Wesentliche Teile seiner Forschungen beschäftigen sich mit Magnetismus. Die als Spintronik bezeichnete Forschung über Spin-Eigenschaften von Elektronen geht maßgeblich auf Grünberg zurück. 1986 arbeitete er an der Antiferromagnetischen Kopplung in Fe-Cr-Fe-Schichten, 1988 dann folgte (zeitgleich mit dem Franzosen Albert Fert) die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands (englisch GMR), für die Grünberg 2007 den Nobelpreis in Physik erhielt.

Am 1. Januar 2011 ging das ehemalige Institut für Festkörperforschung und Teile des Instituts für Bio- und Nanosysteme am Forschungszentrum Jülich im Peter Grünberg Institut (PGI) auf. Im März 2011 erhielt er außerdem eine Ehrenmitgliedschaft in der Physikalischen Gesellschaft.

(Stand: November 2014)