Fundraising erleben

Botschafter für das Deutschlandstipendium!

In dem Workshop „Fundraising erleben“ am 26. April lernten engagierte Deutschlandstipendiaten, wie erfolgreiches Spendensammeln funktioniert. Die Idee hierzu entstand im Januar, als sich über 150 DLS-Stipendiaten trafen, um ihre Ideen und Aktivitäten für ein erfolgreiches DLS-Jahr zu diskutieren und zu organisieren. Nun wurde die Gruppe „DLS-Botschafter sein & Fundraising erleben“ von einem erfahrenen Fundraiser zu Botschaftern des Deutschlandstipendiums ausgebildet.

Fundraising ist keine akademische Aufgabe, sondern Kommunikation pur. Foto: Nadine Darwich
Fundraising ist keine akademische Aufgabe, sondern Kommunikation pur. Foto: Nadine Darwich

Schlüssel zum Erfolg: Authentizät

Ziel des Workshops war es, die Botschafter darauf vorzubereiten, das Deutschlandstipendium in verschiedensten Situationen zu repräsentieren. Dazu zählt auch, Förderer für das Deutschlandstipendium bei zentralen Veranstaltungen wie der konaktiva und dem Sommerfest des Präsidenten zu gewinnen.

Um das zu trainieren, sollte jeder Teilnehmer seine persönlichen Verbundenheit mit der TU Darmstadt sowie die Relevanz des Deutschlandstipendiums seinem Gegenüber mit Begeisterung nahe bringen. Und das in nur 60 Sekunden! Keine leichte Aufgabe. Aber: die neuen Botschafter nutzten ihr Geschick zur Kommunikation und beeindruckten mit ergreifenden Geschichten.

Referent Matthias Notz begeistert die Stipendiaten für ihre Rolle als DLS-Botschafter. Foto: Nadine Darwich
Referent Matthias Notz begeistert die Stipendiaten für ihre Rolle als DLS-Botschafter. Foto: Nadine Darwich

Das A und O: Kommunikation

Schnell entdeckten die angehenden Botschafter ihr Werkzeug zum erfolgreichen Fundraising: die eigene Sprache. Denn: Fundraising ist keine akademische Aufgabe, sondern lebhafte Kommunikation.

Mit kleinen Übungen wurden die Teilnehmer aus der Reserve gelockt und ihnen die Scheu vor dem freien (An-)Sprechen genommen. Fragen wie „Wofür habe ich bereits gespendet?“ und „Was hat mich dazu bewegt?“ brachten nicht nur interessante Aspekte zur eigenen Spendenmotivation hervor. Sie halfen auch zu verstehen wie man andere dafür begeistern kann, etwas Gutes zu tun und im Rahmen des Deutschlandstipendiums finanziell zu unterstützen.

Rollenspiel im Workshop "Fundraising erleben" Foto: Nadine Darwich
Rollenspiel im Workshop „Fundraising erleben“ Foto: Nadine Darwich

Praxisnah: Rollenspiele

Um die Stipendiaten auf ihre Rolle als künftige DLS-Botschafter vorzubereiten, wurden praxisnahe Szenen geprobt. Jeder Workshopteilnehmer durfte das zuvor Gelernte umsetzen und seine Überzeugungskraft spielen lassen. Es galt vom Team Universitätsförderung gespielte Unternehmensvertreter oder Privatperson vom DLS zu überzeugen.

Die Botschafter leisteten ganze Arbeit. Auf kreative Art und Weise wurden die potentiellen Förderer vom Deutschlandstipendium überzeugt und sprachen sich – wenn auch nur im Spiel – für eine finanzielle Beteiligung aus.

Im Einsatz auf der konaktiva

Bereits zwei Wochen später waren die Botschafter auf der konaktiva im Einsatz. Die Botschafter haben das Team Deutschlandstipendium drei Tage lang auf der Messe unterstützt. Sie stellten das Stipendium bei Unternehmensvertretern vor und berichteten von Ihren persönlichen Erfahrungen. Mit Erfolg! Dank den Stipendiaten haben viele neue Unternehmen Interesse bekundet, das Deutschlandstipendium an der TU Darmstadt zu unterstützen. Nun gilt es abzuwarten.