Neues aus der Forschung

Neues aus der Forschung

  • 14.02.2017

    Per Anhalter auf der Ameise

    Käferart Nymphister kronaueri lässt sich auf dem Rücken von Treiberameisen transportieren. Bild: M. Maruyama

    Neu entdeckte Käferart reist getarnt als Hinterteil ihres Wirts

    Forscher der Technischen Universität Darmstadt und des National Museum of Natural History, Washington D.C., haben im Rahmen einer Biodiversitätsstudie eine neue Käferart entdeckt: Nymphister kronaueri lässt sich auf dem Rücken von Treiberameisen transportieren und sieht dabei deren Hinterteil täuschend ähnlich.

  • 09.02.2017

    Auf atomarer Ebene Verdecktes entdecken

    Der Chemiker Dr. Lukas Kaltschnee erhält Kurt-Ruths-Preis 2017

    Dr. Lukas Kaltschnee ist mit dem Kurt-Ruths-Preis 2017 ausgezeichnet worden. Der Chemiker erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis für seine herausragende Dissertation „Entwicklung und Bewertung von Pure Shift-Experimenten für die Magnetische Resonanzspektroskopie gelöster Moleküle“.

  • 31.01.2017

    Nachhilfe fürs Ökosystem

    Sie erfassen die Besuche von Bestäubern an Pflanzen auf den Inselbergen von Mahé: Christopher Kaiser-Bunbury (links) und sein Team. Bild: Sabrina van de Velde

    Restauration stärkt Resilienz und Funktion von Bestäuber-Netzwerken

    Das Entfernen exotischer Pflanzenarten wirkt tiefgreifender auf Ökosysteme als bisher bekannt. Bestäubungsprozesse werden produktiver, und das Pflanzen-Bestäuber-Netzwerk gewinnt nach kurzer Zeit an Robustheit. Das zeigt eine groß angelegte Feldstudie auf den Seychellen, die Forscher am Fachbereich Biologie der TU Darmstadt demnächst im Fachmagazin „Nature“ und soeben vorab online veröffentlichen.

  • 27.01.2017

    Wie Brüche im Erbgut repariert werden

    Eine Wissenschaftlerin analysiert mit einem Mikroskop DNA-Schäden. Bild: Monika Steinlage

    Neue Erkenntnisse bedeutend für Krebsforschung und Gentherapie

    Ihre Ergebnisse sind bedeutsam für Verfahren der Gentherapie und für das Verständnis der Entartung von Zellen: Ein Forscherteam vom Fachbereich Biologie der TU Darmstadt hat herausgefunden, dass die Prozesse zur Reparatur von DNA-Schäden deutlich komplexer ablaufen als bisher angenommen wurde.

  • 25.01.2017

    Rekordeinnahmen im Forschungswettbewerb

    Entwicklung der Drittmittel 2007-2016. Grafik: TU Darmstadt

    Die Drittmittelbilanz 2016 der TU Darmstadt

    Die TU Darmstadt hat im vorigen Jahr 163,5 Millionen Euro an Drittmitteln eingenommen – so viel wie noch nie. Die Zuwendungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stiegen im Vergleich zu 2015 um 11,6 Prozent, die EU-Mittel um 17,7 Prozent. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel nannte die Gesamthöhe „sehr beeindruckend“ und betonte die ausgewogene Herkunft der Mittel – je ein Viertel der Gesamteinnahmen kamen von der DFG, dem Bund und aus der Industrie.

  • 19.01.2017

    Mehr Wissen über digitale Dienstleister

    Welche Elemente eines IT-Zertifikats sind ausschlaggebend für dessen Wirksamkeit? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt Unblackboxing IT Certifications nach, das von der DFG gefördert wird. Bild: Paul Glogowski

    DFG fördert zwei TU-Forschungsprojekte mit insgesamt rund 563.000 Euro

    Ein doppelter Grund zur Freude für Prof. Dr. Alexander Benlian: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte zwei von ihm beantragte Forschungsprojekte am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 563.000 Euro.

  • 17.01.2017

    Die nächste Generation sicherer Verschlüsselung

    Professor Johannes Buchmann. Bild: Katrin Binner

    TU Darmstadt wappnet sich mit Partnern gegen Quantencomputer

    Wissenschaftler der TU Darmstadt forschen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Chiphersteller Intel an Strategien für das Post-Quantum-Zeitalter.

  • 16.01.2017

    Klimafreundlicher Zementersatz

    Zementersatz wird umgefüllt. Bild: Katrin Binner

    Bauen mit Beton setzt Kohlendioxid frei / Geopolymere als Ersatz

    Forscher der TU Darmstadt schlagen Geopolymere als Alternative zu Zement vor. Diese mineralischen Bindemittel sind nicht nur umweltschonender, sondern auch resistenter gegenüber Chemikalien und Hitze.

  • 05.01.2017

    Reizbare Kunststoffe für smarte Filter und Sensoren

    Dr.-Ing. Markus Gallei und Jun.Prof. Annette Andrieu-Brunsen. Bild: Katrin Binner

    Am Fachbereich Chemie werden intelligente Materialien entwickelt

    Zwei Arbeitsgruppen an der Technischen Universität Darmstadt entwickeln intelligente synthetische Materialien, die auf äußere Reize reagieren. Solche schaltbaren Polymere kommen als Sensoren oder intelligente Filter in Frage. Lehrmeisterin ist die Natur.

  • 04.01.2017

    Bedrohlicher Domino-Effekt

    Eine Biene sitzt auf einer Blüte. Bild: Andreas Haselböck, www.naturspaziergang.de

    Verlust von Pflanzenarten setzt das Aussterben von Tierarten in Gang

    Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftlern im Fachjournal „Nature Communications“. Beteiligt waren auch zwei Arbeitsgruppen des Fachbereichs Biologie der TU Darmstadt.