Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter

Im Fachbereich Biologie ist im Fachgebiet Stammzell- und Entwicklungsbiologie die Stelle für eine/einen

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter – 65%

in einem zunächst auf 3 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

Wir bieten eine hochinteressante Forschungstätigkeit an Stress-induzierten epigenetischen Veränderungen im Gehirn. Stress kann zu langandauernden krankheitsrelevanten Veränderungen von Gehirnfunktionen führen und die epigenetische Modulation der Genexpression spielt hierbei eine kritische Rolle. Proteine, die methylierte DNA binden und Chromatinstruktur und Geneexpression beeinflussen, stellen wichtige Verbindungen zwischen epigenetischen Veränderungen und neuronalen Funktionen dar. MECP2 agiert als ein solcher „epigenetic reader“ bei der Regulation der Stressantwort im Gehirn.

Wir suchen eine hochmotivierte Persönlichkeit, die an Forschungsprojekten zu epigenetischer Genexpressionsregulation und molekularer Neurobiologie interessiert ist und Spaß hat, in einem jungen internationalen Team zu arbeiten. Das Projekt beeinhaltet ein großes Spektrum moderner Techniken wie RNA-seq, ChIP-Seq, Genomeditierung mittels CRISPR/Cas und anspruchsvolle Zellkulturmethoden.

Arbeitsschwerpunkte:
Bearbeitung von Forschungsprojekten zu stressinduzierten epigenetischen Veränderungen im Gehirn. Die Tätigkeit dient der wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion) der Bewerberin/des Bewerbers.

Anforderungsprofil:
Abgeschlossenes Studium der Biowissenschaften oder eines ähnlichen Studiengangs (z.B. Biologie, Molekulare Medizin, Biochemie o.ä.).
Sehr gute molekularbiologische und biochemische Methodenkentnisse.
Bioinformatische Expertise (Genexpressionsanalysen, Programmierungskenntnisse) sind wünschenswert aber nicht zwingend erforderlich.
Praktische Erfahrungen mit dem Modellorganismus Maus und mit Primärzellkulturen sind von Vorteil.
Hohe Motivation, ein/e unabhängige/r Wissenschaftler/in zu werden.
Sehr gute englische Sprachkenntnisse.
Exzellente Team-, Kommunikations- und Organisationsfähigkeit.

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).

Wir freuen uns auf die Bewerbung hochmotivierter und begeisterungsfähiger Kandidatinnen/Kandidaten, die Spaß an Teamarbeit haben.
Ihre Unterlagen (CV, Zeugnisse, Angabe von 2-3 Referenzpersonen) schicken Sie bitte an: nuber@bio.tu-darmstadt.de

Kenn.-Nr. 568

Bewerbungsfrist: 27. Februar 2017