Bundeskanzlerin Merkel besucht TU Darmstadt

Das Siegerhaus. (c) 2009 Stefano Paltera/Department of Energy Solar Decathlon
Das TU-Solarhaus während des Solar-Decathlon-Wettbewerbs in Washington 2009. Bild: 2009 Stefano Paltera/Department of Energy Solar Decathlon

Solar-Decathlon-Siegerhaus bildet Abschluss ihrer Energiereise

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird zum Abschluss ihrer Energiereise am 27.08.10 das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt besichtigen, das 2009 den internationalen Solar-Decathlon-Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Im Anschluss an die Besichtigung wird die Kanzlerin, die in Begleitung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen reist, auf einer Pressekonferenz Bilanz ziehen.

Bei der Energiereise der Kanzlerin geht es vor allem um das ehrgeizige Ziel Deutschlands, bis 2020 den CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken. Dazu will sich Angela Merkel in Energieunternehmen, bei Zulieferern, Kommunen, sowie an der TU Darmstadt als Vertreterin der Forschung informieren.

Energiethemen an der TU

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die TU Darmstadt nicht zum ersten Mal. Bereits 2008 kam sie zum IT-Gipfel nach Darmstadt und an den Stand der TU. Dass sie nun – als Teil ihrer Energiereise – zum zweiten Mal die TU Darmstadt aufsucht überrascht nicht. Energiethemen haben an der TU Darmstadt eine lange Tradition, nicht nur im Bereich des energiesparenden Bauens.

  • Das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von den Professoren Manfred Hegger (Fachbereich Architektur) und Thomas Hartkopf (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnologie), sowie acht Lehrkräften und 24 Studierenden.
    Es zeigt, wie durch moderne Bauweisen nicht nur Energie gespart, sondern sogar noch Energie erzeugt werden kann, ohne dabei auf Behaglichkeit verzichten zu müssen.
  • Das Fachgebiet Lichttechnik forscht seit Jahren an energieeffizienten LED-Lampen für die Straßen- und KFZ-Beleuchtung.
  • Die noch wenig erforschte natürliche Ressource Geothermie könnte in den nächsten Jahren an die Seite von Sonnen-, Wind- und Wasserkraft treten. Anwendungsforschung dazu betreibt Professor Ingo Sass auf einem eigens eingerichteten Lehrstuhl.
  • Im Center for Smart Interfaces bringen Laser Licht ins Dunkel von Brennkammern. Damit untersucht Professor Andreas Dreizler die Entstehung von Schadstoffen.
  • Am bundesweit ersten Lehrstuhl für Regenerative Energien forscht Professor Thomas Hartkopf über Optimierungen von Windkraftanlagen.
  • Prof. Dr. Volker Hinrichsen beschäftigt sich mit Hochleistungsenergieübertragung, wie sie für Stromparks wie beim Desertec notwendig ist.

Daneben existieren noch weitere Beispiele, wie das Energy Center, das in europäische Klimaforschungsverbände integriert ist. Lesen Sie hier in den nächsten vier Tagen Berichte aus der Forschung rund um das Thema Energie.

tb