Psychologie in IT (M.Sc.)

 

Psychologie in IT (Master of Science)

 
 

Allgemeine Studiengangsinformationen

Abschluss: Master of Science
Dauer: 4 Semester
Sprache: Deutsch; einzelne Module können auf Englisch angeboten werden.
Praktikum: studieninternes Praktikum (siehe Studienplan); Praktikumsordnung
Zulassungsvoraussetzungen:
1. ein Abschluss als Bachelor Science in Psychologie in IT der TU Darmstadt oder ein gleichwertiger Abschluss;
2. die bestandene Eingangsprüfung.
Die studiengangspezifischen Zugangsvoraussetzungen finden Sie hier. Bei Fragen dazu sprechen Sie bitte die Fachstudienberatung an. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen zum Master-Studium sowie die Hinweise für Studieninteressierte mit ausländischen Zeugnissen: Akademisches Auslandsamt.
Zulassungsverfahren: Eingangsprüfung. Sofern die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, gibt es keine zahlenmäßige Zulassungsbeschränkung
Teilzeitstudium: unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Studienbeginn: Wintersemester
Bewerbungsfrist: 15. Juli.
Benötigen Sie ein Visum für den Aufenthalt in Deutschland, so bewerben Sie sich bitte möglichst frühzeitig.
Bewerbung: Online Bewerbung
Besonderheiten: Die Unterrichtsliteratur ist englischsprachig. Englischkenntnisse werden deshalb vorausgesetzt.

Kurzbeschreibung

Der Studiengang Master of Science Psychologie in IT stellt – wie bereits zuvor der dazugehörige Bachelor-Studiengang – eine Verschränkung von Inhalten aus der Psychologie und der Informatik dar. Ziel ist es dabei stets Schnittstellen zwischen den beiden Wissenschaften aufzuzeigen beziehungsweise Verbindungen herzustellen.

Die Psychologie beschäftigt sich mit der Erforschung, Erklärung und Vorhersage menschlichen Erlebens und Verhaltens. In der Informatik werden Informationen mithilfe technischer, d. h. künstlicher Systeme systematisch verarbeitet. Entsprechend besteht ein wesentlicher Teil des Studiums darin, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen natürlicher (Mensch) und künstlicher (Maschine) Informationsverarbeitung herauszuarbeiten. Damit verbunden ist das Ziel, beide Disziplinen besser aufeinander abzustimmen. Es besteht sowohl auf dem Gebiet der Informatik oftmals ein großer Bedarf an Wissen aus der Psychologie als auch umgekehrt. Als Beispiele seien in diesem Zusammenhang die Robotik und die IT-Sicherheit genannt, wo individuelle Sicherheitsbedürfnisse von Menschen mit modernen Informationstechnologien in Einklang gebracht werden müssen; oder auch der Bereich der künstlichen Intelligenz − z. B. maschinelles Lernen oder automatische Sprachverarbeitung −, der auf Erkenntnisse der Kognitionspsychologie angewiesen ist.

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind dazu befähigt, Terminologien, Ansätze, Methoden und Erkenntnisse von Informatik und Psychologie zu beschreiben, differenzieren und bewerten sowie die Erkenntnisse von Informatik und Psychologie zur Entwicklung neuer Lösungen von spezifischen Forschungs- und Entwicklungsfragestellungen an der Schnittstelle von Psychologie und Informatik einzubringen.

 
Studienplan (Druckversion)
Studienplan (Druckversion)

Der Studiengang gliedert sich in sieben Teilbereiche:

  • A Pflichtbereich Psychologie in IT
  • B Pflichtbereich Psychologie
  • C Wahlpflichtbereich weiterführende Grundlagen der Informatik für PsychIT (offener Katalog)
  • D Wahlpflichtbereich Informatik (Bereich mit Modulwechsel) Fachprüfungen im Umfang von mind. 15 CP aus den 6 Schwerpunkten der Informatik
  • E Wahlpflichtbereich Psychologie (mindestens 3 aus 7 Modulen)
  • F Fächerübergreifender Wahlbereich
  • G Praxis

Die Master-Thesis muss innerhalb einer Bearbeitungsfrist von 24 Wochen angefertigt und eingereicht werden. Sie kann sowohl im Fachbereich Humanwissenschaften als auch im Fachbereich Informatik angefertige werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: Studieninformationen des Fachbereichs

 

Entscheidungshilfen

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