Hochschulgruppe des Monats: VWI|ESTIEM

Hochschulgruppe des Monats

VWI ESTIEM Hochschulgruppe TU Darmstadt e.V.

Mehr als nur graue Theorie: Die Hochschulgruppe VWI|ESTIEM der Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure an der TU bietet Studierenden die Möglichkeit, Studium und berufliche Praxis zu verbinden. Die Mitglieder organisieren Veranstaltungen und Workshops rund um das Thema Berufsleben.

Hochschulgruppe VWI ESTIEM. Bild: VW ESTIEM
Die Hoschschulgruppe VWI|ESTIEM veranstaltet unter anerem Exkursionen und Workshops rund um Karriere und Beruf. Bild: VWI|ESTIEM

„Unsere Veranstaltungen richten sich an Studierende aller Fachrichtungen“, sagt VWI-Mitglied Ziggy Jan Fink. „Letztes Semester hatten wir zum Beispiel einen Workshop zum Thema Verhandeln in schwierigen Situationen. Das kann für alle Studierenden hilfreich sein, zum Beispiel bei Gehaltsverhandlungen.“ Auch namenhafte Firmen besuchten die VWI-Mitglieder bereits, beispielsweise die ICE-Fertigung bei Siemens und die Produktionshallen des Autobauers Opel. An Ideen mangelt es den motivierten Studierenden nicht: „Wir lassen uns jedes Semester etwas Neues einfallen.“

Und das Programm muss sorgfältig geplant sein. Immer mittwochs trifft sich das Team deshalb zum sogenannten offenen Orga-Abend. Dort arbeiten sie an den gemeinsamen Projekten, diskutieren über aktuelle Themen oder hängen einfach nur miteinander ab und lachen. „Der VWI ESTIEM ist für mich wie ein großer Freundeskreis“, meint etwa Florian Fesch. Für VWI-Mitglied Anne Bruss macht hingegen die Verbindung von Theorie und Praxis den Reiz der Hochschulgruppe aus.

Regional und international vernetzt

Wer neu ins Team kommt, kann sich an einem bereits bestehenden Projekt beteiligen oder eigene Ideen verwirklichen. „Du kriegst Unterstützung, Knowledge, Ressourcen, alles was du brauchst. Die Umsetzung kannst du dir dann frei gestalten. Du bist dann in deinem Projekt und deiner Veranstaltung selbstständig und übernimmst alle Aufgaben eigenverantwortlich“, erklärt Ziggy Fink. Manche Mitglieder planen die nächsten Exkursionen, andere nehmen Kontakt zu Unternehmen auf. Sogar ein Unternehmen mit inzwischen sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist aus der Gruppe heraus entstanden.

„Auf regionaler Ebene gibt es regen Austausch mit anderen VWI-Gruppen aus ganz Deutschland“, berichtet Ziggy Fink. Und auch international seien die Mitglieder aktiv, ergänzt VWI-Mitglied Anne Riesenbeck. Ihr gefällt besonders, dass sie durch die Gruppe „tolle Leute mit ähnlichen Interessen“ in ganz Europa kennengelernt hat. Natürlich sei die Arbeit in einem internationalen Team erstmal ungewohnt, sagt Ziggy Fink. Und man müsse dabei auch mal die eigene Komfortzone verlassen. „Aber das bringt dich dann auch persönlich weiter“.

Campusreporter Sören Sponick