Weihnachten an der Tongji Universität in Shanghai

18.12.2014

Weihnachten an der Tongji Universität in Shanghai

200 Mandarinen, 60 Stofftaschen, 12 Christstollen, ein Sängerquartett – in China zählen Zahlen

Eine Woche vor Heiligabend feierten deutsche Studierende der TU Darmstadt gemeinsam mit chinesischen Studierenden am Deutschkolleg der Tongji Universität in Shanghai Weihnachten. Das Deutsche Generalkonsulat spendierte großzügig ein Dutzend original Dresdner Christstollen, das Deutschkolleg sorgte für heiße Getränke und die TU Darmstadt organisierte das Programm.

Am Deutschkolleg bereiten sich chinesische Studierende auf ein Studium in Deutschland vor. Entsprechend groß war das Interesse an dem Studienangebot der TU Darmstadt. Welche Fachrichtungen gibt es? Bis wann kann ich mich einschreiben? Sind meine Deutschkenntnisse ausreichend? Isabelle Harbrecht, Leiterin des Verbindungsbüros der TU Darmstadt in Shanghai, beantwortete viele Fragen und informierte mit der Unterstützung von Austauschstudent Alexander Graul über das Profil der TU Darmstadt, den Alltag an einer deutschen Universität und die Freizeitmöglichkeiten vor Ort.

Anschließend erzählte Stipendiat Daniel Spiertz von seinen Erfahrungen in China und verglich das Studium an der Tongji mit dem Studentenleben in Darmstadt. In Deutschland finden Vorlesungen in größerem Rahmen statt während die Themen sich stärker am Studiengang orientieren. In China lernen die Studierenden bis spät in die Nacht und es gibt in den Kursen eine Anwesenheitspflicht, auf die deutsche Studierende meist gerne verzichten würden.

Für weihnachtliche Gefühle sorgte an diesem Nachmittag nicht nur der Stollen sondern auch Austauschstudent Frederick Bous. Mit drei chinesischen Freunden studierte er eine vierstimmige A-capella-Version von „Es ist ein Ros entsprungen“ ein. Nach dieser Darbietung umkreisten die chinesischen Studierenden die TU'ler und unterhielten sich über süßes Gebäck und scharfen Feuertopf, Weihnachten und chinesisches Frühlingsfest sowie das Leben in fremden Kulturen.

Bild: Isabelle Harbrecht.
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Bild: Isabelle Harbrecht.

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