Kontaktanbahnung auf "Shanghainesisch"

09.04.2015

Kontaktanbahnung auf „Shanghainesisch“

Deutsche und Chinesische Studierende beim Gruppen-Speed-Dating

Warum ist die Bahn Card 100 eigentlich schwarz? Das fragt sich einer der Studenten am Deutschkolleg der Tongji Universität in Shanghai schon seit langem. Beim Gruppen-Speed-Dating, welches das Deutschkolleg gemeinsam mit dem DAAD und der TU Darmstadt diesen Monat organisiert hat, hatte der Student endlich Gelegenheit diese Frage zu stellen. Acht deutsche Austauschstudierende trafen auf zehn neugierige Chinesen, die sich auf ihr Studium in Deutschland vorbereiten.

Chinesische und Deutsche Studierende beim Gruppen-Speed-Dating in Shanghai. Bild: Isabelle Harbrecht.
Chinesische und Deutsche Studierende beim Gruppen-Speed-Dating in Shanghai. Bild: Isabelle Harbrecht.

Auf Deutsch und Chinesisch mit ein paar vereinzelten englischen Sätzen lernten sich die jungen Leute kennen. In wechselnden Gruppen wurden seltsame Eigenschaften (Ich bin sehr klein), Wünsche (Eine Weltreise machen) und kulinarische Vorlieben (Die scharfen Gerichte aus der Heimatprovinz) besprochen.

Das Speed-Dating ist nach einer Weihnachtsfeier im letzten Jahr bereits das zweite Event, dass die TU Darmstadt gemeinsam mit dem Deutschkolleg in Shanghai veranstaltet, um deutsche Studierende mit Chinesen in Kontakt zu bringen und den interkulturellen Austausch anzuregen. Ab diesem Jahr wird regelmäßig zu Beginn eines Semesters eine derartige Veranstaltung angeboten. Dank der Zusammenarbeit mit dem DAAD können in Zukunft noch mehr Studierende erreicht werden.

Nach zwei Stunden war das Speed-Dating offiziell beendet, aber keiner der Studierenden wollte die Gespräche abbrechen. Voller Eifer wurden Handynummern und WeChat Accounts ausgetauscht und als die Veranstalter damit drohten den Klassenraum abzuschließen, beschloss die lebhafte deutsch-chinesische Gruppe gemeinsam essen zu gehen. Die jeweiligen Essensvorlieben hatten sie ja schon kennengelernt.

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