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19.09.2014

Drei Persönlichkeiten ganz in ihrem Element

1.300 Besucher bei der Eröffnung der Reihe „DA stimmt die Chemie“

Schulterschluss zwischen Stadt, Universität und Unternehmen: Gut gelaunt eröffneten Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Dr. Bernd Reckmann von Merck die Kampagne „DA stimmt die Chemie“. Ein klassisches Konzert bildete den Startpunkt für die bis 2015 reichende Veranstaltungsreihe.

Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Dr. Bernd Reckmann auf der Bühne des Darmstadtium. Bild: Claus Völker
Da stimmt die Chemie: Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Dr. Bernd Reckmann (v. li. n. re.). Bild: Claus Völker

Das Vergnügen, das gemeinsam geplante und bis weit ins kommende Jahr reichende Veranstaltungsprogramm „DA stimmt die Chemie“ endlich starten zu können, war dem Trio deutlich anzumerken: Dr. Bernd Reckmann, Mitglied der Geschäftsleitung des Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmens Merck, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, und Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der Technischen Universität Darmstadt, rückten am Donnerstagabend im Kongresszentrum darmstadtium zur Auftaktveranstaltung – einem klassischen Konzert der Philharmonie Merck – symbolisch noch einmal eng zusammen: Vor rund 1.300 Zuschauern im ausverkauften Haus präsentierten sie gut gelaunt und schwungvoll farbige Tafeln mit dem Motto der Kampagne.

Zuvor hatten die drei Protagonisten unterstrichen, dass die enge Kooperation für ein reichhaltiges Event-Programm rund um die Chemie für die breite Öffentlichkeit in Darmstadt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sei. So hob Merck-Manager Reckmann an: „DA steht für die Wissenschaftsstadt, in der die Chemie ein herausragender Wissenschaftszweig ist, der maßgeblich von Merck und der TU geprägt wird.“ Reckmann wies auf die bevorstehenden umfangreichen Investitionen des Unternehmens etwa für ein Innovationszentrum hin. Diese Zukunftspläne seien ein „Bekenntnis zu Darmstadt“. Er versprach zudem Akzente für eine „neue architektonische Ausstrahlung“ und weitere Impulse „für den Werttreiber Forschung“.

Sichtbarkeit und Bedeutung von Wissenschaft und Wirtschaft

Orchester spielt auf der Bühne im Darmstadtium. Bild: Claus Völker
Die Philharmonie Merck spielt auf. Bild: Claus Völker

Oberbürgermeister Partsch knüpfte daran an und sagte: „Dass Merck in unserer Stadt zuhause ist, erfüllt uns alle mit Stolz.“ Die Reihe „DA stimmt die Chemie“ hebe die „Sichtbarkeit und Bedeutung von Wissenschaft und Wirtschaft in einer wissensbasierten Stadt“.

„Darmstadt und Chemie, das gehört seit Jahrhunderten zusammen“, betonte auch Präsident Prömel. „Grundlagenforschung und Innovationen haben diese Stadt weithin bekannt gemacht.“ Die TU Darmstadt leiste mit ihrer Forschung etwa zu Katalyse und Polymeren wichtige Beiträge zur Energiewende und anderen Herausforderungen der Zukunft. Die besondere Forschungsallianz mit Merck etwa auf dem Feld der druckbaren Elektronikbauteile sei ebenso erfolgreich wie das gemeinsame Juniorlabor auf dem Campus Lichtwiese: „15.000 Schülerinnen und Schüler waren zum Experimentieren schon dort, und viele von ihnen werden sich später wieder in der TU finden“, so Prömel. So erfuhr das Publikum auch, dass ein überwiegender Teil der jährlich rund 300 TU-Absolventen aus der Chemie und den Materialwissenschaften nach zehn Jahren noch in der Region Rhein-Main arbeite, oft in Schlüsselpositionen und „sicher viele von ihnen auch bei Merck“, wie Prömel zufrieden anmerkte. „Sie prägen diese Stadt.“

„Wir eröffnen heute mit einem dreifachen Paukenschlag“, versprach Merck-Geschäftsleitung-Mitglied Reckmann. Und meinte damit zum einen den Kultur-Leckerbissen der bereits zum Aufspielen bereiten Philharmonie Merck, aber auch die sich tags darauf anschließende große Konferenz im darmstadtium zu Chemie und Nachhaltigkeit mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik , Verbänden und Wissenschaft. Und drittens den bundesweiten Chemie-Tag der offenen Tür am 20. September, in Darmstadt zelebriert von Merck und der TU Darmstadt etwa im Rahmen von Labor-Führungen sowie einer spektakulären Experimental-Show im Hochschulstadion.

Harmonischer Auftakt für furioses Konzert

Volle Ränge im Darmstadtium. Bild: Claus Völker
Volle Ränge im Darmstadtium – 1.300 Besucher waren bei der Kampagnen-Eröffnung dabei. Bild: Claus Völker

„Die vier Elemente“, so lautete der Titel des Konzerts mit Werken von Haydn, Mendelssohn Bartholdy und Beethoven und deren zeitgenössischer musikalischer Interpretation der „Grundstoffe“ Feuer, Wasser, Luft und Erde. „Das fünfte Element“, so Bernd Reckmann hintersinnig , „das uns heute alle umgibt“, sei eben das darmstadtium, benannt nach dem vor zwanzig Jahren bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt-Wixhausen weltweit erstmals erzeugten und nachgewiesenen chemischen Element mit der Ordnungszahl 110.

Dann demonstrierten die drei Protagonisten aus Stadt, Universität und Unternehmen nochmals den engen Schulterschluss und waren ganz in ihrem Element. Ein harmonischer Auftakt für das folgende furiose Konzert.

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