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14.10.2014

„Alles, alles Gute für Ihr Studium!“

Erstsemesterbegrüßung im Audimax und karo 5

Eine Licht-Tanz-Choreografie und persönliche Worte: Am ersten Tag der Vorlesungszeit empfing die TU Darmstadt ihre neuen Studierenden mit einer offiziellen Begrüßung.

Zwei Erstsemester laufen lachend eine Treppe hoch. Rote Luftballons säumen das Geländer. Copyright: Patrick Bal
Auf ins Studium. Bild: Patrick Bal

Beinahe wäre es schief gegangen: Gleich zu Beginn gingen planmäßig die Lichter aus im vollen Audimax, doch zunächst wollte es mit der angekündigten Showeinlage nicht klappen. Und so begrüßte, früher als gedacht, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel die versammelten Erstsemester, sowohl die im Audimax anwesenden wie auch die, die in den angrenzenden Hörsälen eine Übertragung der Veranstaltung verfolgten.

Der Präsident brachte den Neuankömmlingen zunächst den Campus und alle wichtigen Einrichtungen näher, bevor er ihnen persönliche Ratschläge mit auf den Weg gab: „Sie müssen Ihren eigenen Weg finden, wir unterstützen Sie!“ Prömel appellierte an die Eigeninitiative der jungen Studierenden und ermutigte sie, über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin zu schauen, sich an der Universität in Fachschaften oder Hochschulgruppen zu engagieren oder auch mal im Ausland zu entdecken wie dort studiert wird. Und er wünschte den Anwesenden eine tolle Zeit an der TU: „Alles, alles Gute für Ihr Studium!“.

Nach der sehr persönlichen Begrüßung sorgte ein Gewinnspiel für Auflockerung: Irgendwo im Saal waren Baumarkt-Gutscheine versteckt, also hieß es Tische hochklappen und suchen. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über höherpreisige Gutscheine der Darmstädter Firma farbenkrauth freuen.

Und dann wurde es zum zweiten Mal dunkel im Saal, nach dem etwas holprigen Start war die Spannung umso größer. Doch alles gut, das Warten hat sich gelohnt: Musik setzte ein, vor einer schwarzen Wand begannen leuchtende Gestalten zu tanzen. Die Lightening Crew bot eine launige Tanz- und Lichtchoreografie, tosender Applaus war der verdiente Lohn.

Von der Lichttechnik zum Rathaus

Ein Erstesemester sitzt im Hörsaal und schaut einen Stadtplan an. Copyright: Paul Glogowski
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Die Begrüßung in Bildern [Klicken Sie zum Start der Fotostrecke auf das Bild]

„Sie haben alles richtig gemacht!“ Sichtlich erfreut begrüßte Bürgermeister Rafael Reißer im Anschluss die Neuankömmlinge und stellte ihnen seine Stadt mit ihren Forschungseinrichtungen, Sportvereinen und Weggehangeboten vor. Auf Deutsch und Englisch hießen die beiden Vertreter des AStA die Neuen mit einer kleinen Einführung zum Thema Hochschulpolitik willkommen. Sie hoben u.a. die Fachschaften hervor, die die Orientierungswochen organisieren und deren Arbeit von den Erstis gleich mit einem ohrenbetäubenden Klatschen honoriert wurde. Zum Schluss ihres Vortrags machten die AStA-Mitglieder den Anwesenden Mut: Eine vergeigte Klausur oder ein Studienfachwechsel seien kein Weltuntergang.

Aufgelockert wurde die frühabendliche Veranstaltung von der TU Bigband. Nach gut 50 Minuten war Schluss, begleitet von den Klängen der Band konnten sich die neuen TU-Mitglieder noch einen Begrüßungsbeutel abholen, gefüllt mit Blöcken, farbenkrauth-Gutscheinen und Artikeln aus dem TU-Shop. Draußen warteten gut 45 Hochschulgruppen und zentrale Einrichtungen, um sich den Neuen zu präsentieren – vom Filmkreis über das Hochschulrechenzentrum bis hin zum Computerclub.

Zentrale Erstsemsterbegrüßung verpasst? Kein Welcome-Geschenk erhalten? Macht nichts: Jetzt Begrüßungstasche abholen – bis 24. Oktober am Empfangs-Counter / TU-Shop im karo5 – montags bis freitags 8.30 bis 17 Uhr. Bedingung: Bitte Studienbescheinigung für 1. Fachsemester (Bachelor oder Master) vorzeigen.

Amüsant und beruhigend

Und wie gefiel es denen, die bei der Veranstaltung im Mittelpunkt standen? „Sehr amüsant“, meinte Sebastian, der mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens, technische Fachrichtung Bauingenieurwesen („Wibi“), begonnen hat. Insgesamt fand er die Begrüßung eine gute Einstimmung auf das Studium, hätte sich aber mehr Show gewünscht. Sein Begleiter Armin, angehender Wirtschaftsinformatiker, widersprach. Er hatte eher eine steife Veranstaltung erwartet und war insgesamt von den ehrlichen, persönlichen und bisweilen kritischen Worten der verschiedenen Redner positiv überrascht.

Die Reden haben auch bei Bettina und Lisa Anklang gefunden – mehr noch, sie hat die Veranstaltung „beruhigt und entspannt“. Morgens war es noch stressig für die beiden, ebenfalls Wibis, da stand Studienorganisation und Einteilung für erste Projekte auf dem Programm. Doch nach dem Empfang gingen sie entspannt nach Hause: „Es gibt mehr als das Studium.“

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