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29.01.2015

Im Cybersicherheitslabor

Minister Boris Rhein informiert sich über Darmstädter IT-Sicherheitsforschung

Deutschlands Zentrum in der Cybersicherheitsforschung liegt in Darmstadt. Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein besuchte daher am Mittwoch (28. Januar) Darmstädter Spitzenforschung und informierte sich über Softwaresicherheit und den Schutz für das Internet der Dinge.

Wissenschaftsminister Boris Rhein (Mitte) zu Besuch im Cyber-Physical Security Lab am LOEWE-Zentrum CASED in Darmstadt. Bild: Catharina Frank
Wissenschaftsminister Boris Rhein (Mitte) zu Besuch im Cyber-Physical Security Lab am LOEWE-Zentrum CASED in Darmstadt. Bild: Catharina Frank

Hessens Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, hat am Mittwoch die Darmstädter Cybersicherheitsforschung besucht. Sein besonderes Interesse galt dabei dem im Rahmen der hessischen LOEWE-Initiative geförderten Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED), das gemeinsam von der Technischen Universität Darmstadt, der Hochschule Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) betrieben wird.

Beim Besuch informierte sich Minister Rhein auch über neue Software-Testverfahren. Damit hatten CASED-Forscher erst vor kurzem einen Banking-Trojaner aufgespürt. Höhepunkt des Besuchs bildete ein Blick ins neu eingerichtete Cyberphysical Security Lab, wo datenschutzfreundliche IT-Systeme für das Auto der Zukunft entwickelt werden.

Deutschlands Zentrum in der Cybersicherheitsforschung

Begrüßten Wissenschaftsminister Boris Rhein in Darmstadt: v.l.n.r.: Prof. Mira Mezini, Vizepräsidentin der TU Darmstadt, Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, Karin Wolff, MdL Vorsitzende des Hauptausschusses und Sprecherin für Wissenschaft und Kunst sowie Medienpolitik, Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Arnd Steinmetz, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Infrastruktur der Hochschule Darmstadt, Prof. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT. Bild: Catharina Frank.
Begrüßten Wissenschaftsminister Boris Rhein in Darmstadt: v.l.n.r.: Prof. Mira Mezini, Vizepräsidentin der TU Darmstadt, Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, Karin Wolff, MdL Vorsitzende des Hauptausschusses und Sprecherin für Wissenschaft und Kunst sowie Medienpolitik, Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Arnd Steinmetz, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Infrastruktur der Hochschule Darmstadt, Prof. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT. Bild: Catharina Frank.

Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Professuren mit Arbeitsschwerpunkt IT-Sicherheit wie an der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt. Zusammen mit dem Fraunhofer SIT arbeiten mehr als 350 Forscherinnen und Forscher am Schutz von digitalen Daten, Diensten, Geräten und Infrastrukturen. Damit ist Darmstadt heute das unangefochtene Zentrum der Cybersicherheitsforschung in Deutschland.

„Mein Ziel ist der gezielte Ausbau des Cyber-Security Forschungsstandorts Darmstadt als national und international sichtbarer Hotspot der IT-Sicherheit. Daher begrüße ich die Pläne, in Darmstadt ein Spitzenforschungszentrum für Cybersicherheit einzurichten, das die Forschungskapazitäten von Technischer Universität, Hochschule Darmstadt und Fraunhofer SIT weiter bündeln soll“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

IT-Sicherheit prägt das TU-Forschungsprofil

„Die IT-Sicherheit gehört zu den national wie international hoch sichtbaren Themenfeldern, die das Forschungsprofil der TU Darmstadt prägen“, betonte TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel anlässlich des Minister-Besuchs. „Dank der LOEWE-Förderung konnten an der TU Darmstadt substantielle und nachhaltige Strukturen aufgebaut werden, die von Professuren bis zur Gebäudeinfrastruktur reichen. Wir sehen darin eine gute Ausgangslage für die erfolgreiche Weiterentwicklung dieses gesellschaftlich wichtigen Themenfeldes."

Empfangen wurde der Minister von Spitzenvertretern der drei an CASED beteiligten For-schungsinstitutionen, angeführt durch Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, dem Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt, und Professorin Dr.-Ing. Mira Mezini, der Vizepräsidentin der Technischen Universität Darmstadt. Professor Dr. Arnd Steinmetz vertrat die Hochschule Darmstadt und Professor Dr. Michael Waidner das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie.

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