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29.02.2016

Neues Domizil im Residenzschloss

TU Darmstadt begrüßt Deutsches Polen-Institut als Mieter

Die TU Darmstadt saniert ihr Darmstädter Residenzschloss von Grund auf – jetzt ist ein erster Teil bezugsfertig: Im ältesten Teil der ehemaligen Burg, dem Herrenbau mit dem markanten „Teepavillon“ auf der Bastion, sind zwei Etagen fertiggestellt worden. Mieter ist das Deutsche Polen-Institut, das in diesen Tagen aus zwei Villen auf der Mathildenhöhe (Haus Olbrich und Haus Deiters) in die Stadtmitte umzieht.

Blick auf das Residenzschloss. Bild: Patrick Bal
Zwei Etagen im Residenzschloss sind fertig und werden vom Deutschen Polen-Institut bezogen. Bild: Patrick Bal

Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre. Auf rund 850 Quadratmeter im 1. und 2. Obergeschoss ist Platz für eine öffentliche Bibliothek, Veranstaltungsräume und Büros. TU-Präsident Hans Jürgen Prömel begrüßt den neuen Mieter in TU-Räumlichkeiten: „Das Schloss ist als sichtbares Zentrum der Wissenschaftsstadt ideal, weil es eine kluge Mischung aus Wissenschaft, Kultur und gesellschaftlichem Leben bietet.“

Der Kanzler der TU, Manfred Efinger ergänzt: „Wenn nach Abschluss der Sanierung der komplette Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ins Schloss zurückkehrt, können auch die über Jahre gewachsenen Kooperationsbeziehungen mit dem Polen-Institut als Nachbar weiter vertieft werden“ – durch Nutzung der Bibliotheken und Archive des jeweiligen Partners, durch Lehrveranstaltungen und Vorträge und Unterstützung bei Tagungen.

Im Jahr 2008 hatte das Deutsche Polen-Institut in Absprache mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt das Angebot der TU Darmstadt angenommen, den Institutssitz ins Residenzschloss zu verlegen.

Während der noch laufenden Bauarbeiten im Schloss in den nächsten Monaten können Besucher das Institut vom Karolinenplatz aus über die Wallbrücke (allerdings nicht barrierefrei) erreichen.

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