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07.12.2011

Die Zukunft von Studium und Lehre

Zweite Open Space Konferenz an der TU Darmstadt

An der TU Darmstadt hat Anfang Dezember die zweite Open Space Konferenz stattgefunden. Mitglieder aller Statusgruppen waren eingeladen, um über die Weiterentwicklung unserer Universität zu diskutieren

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Im Abschlussplenum wurden die Ergebnisse zusammengetragen.

An der TU Darmstadt hat Anfang Dezember die zweite Open Space Konferenz stattgefunden. Auf Anregung von Studierenden waren alle Statusgruppen vom Präsidium eingeladen, um über die Weiterentwicklung von Studium und Lehre unserer Universität zu diskutieren.

Bei Open Space-Veranstaltungen werden keine Workshopthemen vorgegeben, diese werden von den Tagungsteilnehmern entwickelt und eingebracht. Die etwa 100 Hochschulmitglieder konnten sich nach der Themenfindung in Workshops ihrer Wahl begeben. An den regen Diskussionen beteiligte sich auch das Präsidium. Dabei war auch der Wechsel von Workshops, das urteilsfreie Verlassen und Betreten neuer Diskussionsräume, im Vorhinein als Teil einer lebendigen Gesprächskultur vereinbart worden. So kam eine Atmosphäre auf, die von den Teilnehmern als hierarchiefrei und offen erlebt wurde, und den Austausch zwischen unterschiedlichen Hochschulangehörigen förderte.

Prof. Manfred Hampe zog eine gemischte Bilanz: „Ich fand es sehr positiv, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen konnten. Ich glaube, dass die Studienreform ein kontinuierlicher Prozess ist, und das, was wir vor zehn Jahren in Bologna begonnen haben, jetzt zwar formal abgeschlossen ist, dass das aber noch lange weitergehen wird und wir noch einen Haufen Arbeit vor uns haben werden.“

Und ein Student befand „trotz der für Studenten ungewöhnlichen Zeit (Samstag um neun Uhr), kann ich doch ein positives Bild mitnehmen, dass die Uni gewillt ist, zusammen als Struktur aufzutreten.“ Den Wunsch nach Fortsetzung der konstruktiven Diskussionsprozesse teilten zum Abschluss dann fast alle Anwesenden.

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