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09.10.2012

Hoch im Kurs: Hochschulautomonie und -steuerung

Präsident diskutiert mit Industrie und Rektoren von Baden-Württemberg

Am 9. Oktober ist der Präsident zu Gast beim Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft von Südwestmetall. Mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Würrtemberg e.V. diskutiert er über die Auswirkungen, Leistungen und Grenzen der Autonomie.

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der Technischen Universität Darmstadt

Auf der heutigen Sitzung des Arbeitskreises stellt der Präsident in einem Impulsvortrag das Modell der TU Darmstadt mit seinen besonderen Autonomierechten vor. Anschließend diskutierte er mit den Vertretern von Südwestmetall und der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen und Universitäten des Landes Baden-Württemberg über deren Vorteile und Herausforderungen.

Als erste autonome Universität in Deutschland nimmt die TU Darmstadt ein klare Vorreiterrolle im Grad der Eigenständigkeit ein. Das Ende 2004 vom Hessischen Landtag einstimmig verabschiedete erste TU Darmstadt-Gesetz (TUD-Gesetz) war und ist bundesweit richtungweisend für die Autonomieentwicklung von Hochschulen. Mit der Weiterentwicklung des TUD-Gesetzes und dem Inkrafttreten des Gesetzes zum 1. Januar 2010 wurde die Grundlage geschaffen worden, diese Vorreiterrolle auch in Zukunft fortzusetzen. Für die TU Darmstadt hat sich das Zusammenführen von Entscheidungskompetenz und Verantwortung sehr positiv auf Identität, Motivation, Effektivität und Effizienz ausgewirkt; dies gilt für alle Bereiche und alle Ebenen der Universität.

Zum Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft Südwestmetall

Mit der Gründung des Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft von Südwestmetall haben Partner von Südwestmetall und die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen und Universitäten des Landes Baden-Württemberg ein wichtiges Forum geschaffen. Der Arbeitskreis widmet sich in mehreren Sitzungen intensiv den Fragen zur Zukunft der Hochschulautonomie, Governanve und der Rolle der Hochschulräte. Er verfolgt dabei die folgenden drei Ziele:

  • Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Hochschule,
  • Verabredung konkreter gemeinsamer Projekte und Maßnahmen,
  • Beratung der Landesregierung und des Wissenschaftsministeriums.

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