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29.10.2012

Einsatz für die Ingenieurwissenschaften

Einführungsvortrag des TU-Präsidenten setzt international wichtige Impulse

Unter dem Titel „Attracting more students and educating well-trained engineers“ fand am 29. und 30. Oktober in Berlin eine Tagung für internationale und nationale Hochschulangehörige aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften statt. Mit seinem Eröffnungsvortrag setzte Prömel international neue Impulse.

Prof. Prömel präsentiert etablierte Projekte der TU Darmstadt. Bild: HRK
Prof. Prömel präsentiert etablierte Projekte der TU Darmstadt. Bild: HRK

Die Hochschulrektorenkonferenz lud mit dem Projekt nexus ein zur internationalen Ingenieurskonferenz mit dem Titel „Attracting more students and educating well-trained engineers: sensible ways to advance the field of engineering education“.

Im Rahmen der Konferenz wurden wichtige Aspekte des Wandels in Lehre und Studium aus internationaler und deutscher Sicht beleuchtet und in Workshops diskutiert. Im Fokus standen insbesondere die Vermeidung von Studienabbruch, die Vermittlung von mathematischen Grundlagenkenntnissen und neue Lehrideen.

TU-Präsident und HRK-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel hielt den Eröffnungsvortrag. Unter dem Titel „Stocktaking of engineering eduaction in Germany: has there been a cultural shift?“ beleuchtete er die nationale Ingenieurslandschaft, deren Veränderungen und daraus resultierende Herausforderungen. Kritisch verwies er auf mögliche Aktivitäten und Instrumente, die helfen können, die Ingenieursausbildung zu verbessern, die Abbrecherquote zu verringern und mehr Studierenden im MINT-Bereich zu gewinnen.

Mit gutem Beispiel voran: Die TU Darmstadt

Prömel berichtete den Teilnehmenden von dem Erfolg des KIVA-Konzeptes der TU Darmstadt. Die TU war mit dem Projekt „Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an“ erfolgreich in dem durch das BMBF geförderten „Qualitätspakt Lehre“, einem gemeinsamen Programm des Bundes und der Länder für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre.

Das Projekt wird mit über 13 Millionen Euro seit Oktober 2011 über eine Laufzeit von fünf Jahren gefördert. Verfolgt werden folgende Ziele: die interdisziplinäre Vernetzung in der Lehre steigern, studentisches Engagement fördern und Schülerinnen und Schüler für ein MINT-Studium begeistern.

Als Best Pratice Beispiel stellte Prömel auch das TU-Projekt „Treffpunkt Mathematik“ vor. Um eine intensivere Betreuung der Studierenden in den ersten Semestern zu gewährleisten, wird diese Veranstaltung in der Mathematik, im Maschinenbau, im Bauingenieurwesen sowie in der Elektro- und Informationstechnik angeboten.

An der Konferenz nahm auch Prof. Dr. Manfred Hampe teil, TU-Professor im Fachbereich Maschinenbau und DAAD-Bologna-Experte.

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