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10.01.2013

Landesregierung fördert TU Energy Center

Prof. Prömel lobt Beitrag der TU zur Energiewende

Mit 450.000 Euro unterstützt das Umweltministerium für drei Jahre die Arbeit des Energy Center der TU Darmstadt. Umweltministerin Lucia Puttrich übergibt einen entsprechenden Förderbescheid an Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach, Direktor des TU Darmstadt Energy Center.

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der Technischen Universität Darmstadt
Präsident Prämel lobt die Arbeit des TU-Energy Centers.

Prof. Prömel sieht in den Aktivitäten des Energy Centers der TU Darmstadt einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Die Entwicklung der ingenieur-, natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen für die Umgestaltung der Energieversorgung sind eine besondere Herausforderung für Forschung, Lehre und wissenschaftliche Dienstleistungen. Mit dem TU Darmstadt Energy Center werden die vorhandenen interdisziplinären Strukturen und Fakultäten thematisch zusammengeführt. Dies ist Voraussetzung zur Lösung komplexer Energiefragen.

„Die TU Darmstadt soll zu einem Kristallisationspunkt für moderne Technikentwicklung und die Integration europäischer Forschungsvorhaben werden“, so Umweltministerin Lucia Puttrich. Durch den Zusammenschluss von Bildung, Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen sei es möglich, Partnerschaften, Produkte und Serviceleistungen für die Energiewende zu befördern und so langfristig dem Klimawandel entgegen zu wirken, bekräftigte Puttrich.

Ziel des mit 450.000 Euro geförderten Projektes innerhalb der Energy Centers ist es, die wissenschaftliche Ausbildung zu verbessern, Start-ups im Bereich Energie und Klimaschutz zu unterstützen und die Stärkung unternehmerischer Ansätze gemeinsam mit anderen europäischen Regionen voranzutreiben. Mit der Förderung des Umweltministeriums kann das Energy Centers der TU Darmstadt für weitere drei Jahre die hessischen Aktivitäten in der europäischen Forschungsinitiative Climate-KIC koordinieren. Dabei stehen Qualifikations- und Innovationsimpulse für Zukunftstechnologien im Vordergrund.

Schon im vergangenen Jahr wurde eine Ausgründung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt mit der Produktidee einer Gebäudeisolierung durch die Anbringung mikroklimatisch aktiver Gebäudehüllen gefördert. Vorteil dieses hocheffizienten, solar aktiven und kosteneffizienten Fassadensystem ist es, den Energiebedarf kleiner und mittlerer Einfamilienhäuser deutlich zu senken.

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