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07.02.2013

Sofja Kovalevskaja Award erstmalig an der TU

Präsident begrüßt die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Ronzoni

Dr. Miriam Ronzoni ist die erste Sofja-Kovalevskaja-Preisträgerin an der TU Darmstadt. Mit dem Preisgeld in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro wird Ronzoni eine eigene Forschergruppe in Darmstadt aufbauen. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums empfang der Präsident am Donnerstag die Preisträgerin.

Dr. Ronzoni hält Ihren Festvortrag about “Background justice between states: global institutional Design to Foster Sovereign Statehood”.
Dr. Ronzoni hält Ihren Festvortrag about “Background justice between states: global institutional Design to Foster Sovereign Statehood”.

Der vom Bundesforschungsministerium finanzierte Sofja-Kovalevskaja-Preis ist einer der höchst dotierten deutschen Wissenschaftspreise. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung verleiht den Preis an junge internationale Forschertalente, die mit dem Preisgeld eigene Forschungsgruppen an deutschen Gastinstituten aufbauen.

Ronzoni erhält den Sofja-Kovalevskaja-Preis für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Gerechtigkeitstheorie. Ihre Forschergruppe wird das Institut für Politikwissenschaft der TU vertärken und sich in den kommenden fünf Jahren insbesondere mit der wechselseitigen Abhängigkeit zwischen staatlichen und überstaatlichen Strukturen beschäftigen, auf deren Basis legitime und effektive Schutz- und Verteilungsmechanismen aufgebaut werden könnten, zum Beispiel eine Regulierung der Finanzmärkte und des internationalen Steuerwettbewerbs.

Die 1977 in Italien geborene Ronzoni studierte Philosophie und Politische Theorie an der Università degli Studi di Milano und an der University of Oxford (Großbritannien). 2009 promovierte sie mit einem Stipendium des Arts & Humanities Research Council (AHRC) im Fach Politische Theorie in Oxford. Nach Stationen als Dozentin an verschiedenen Universitäten in Großbritannien und als Max Weber Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz ist sie derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe Justitia Amplificata („Erweiterte Gerechtigkeit – konkret und global“) an der Goethe-Universität Frankfurt.

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