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13.06.2013

Mitmachangebote und aufgeschlossene Menschen

Campusfest TU meet & move 2013 lockt rund 6.000 Gäste

Fischerstechen, Zumba oder Rock auf der Bühne? Bewegen und Leute treffen hieß es den ganzen Tag über beim diesjährigen Campusfest TU meet & move. Rund 6.000 Gäste nutzten die sportlichen, kulturellen und internationalen Angebote.

Zumba vor der Bühne bei TU meet & move. Bild: Patrick Bal
Mit Zumba wird den Gästen vor der Bühne eingeheizt. Bild: Patrick Bal

Meet and move heißt es schon mittags beim traditionellen Fahrradcorso, der mit knapp 70 Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Karolinenplatz zum Stadion startet. Unter ihnen freut sich der Maschinenbaustudent Paul Klasen auf das Fest: „Das Angebot ist umfangreich und vielfältig.“

Sein Plan für den Tag: Klein anfangen mit Crossgolf – und dann der Angriff auf das Siegertreppchen. Für den Ultramarathon haben Klasen und Kommilitonen eigens eine Mannschaft gegründet und Lauftreffs organisiert – die Gruppe „Vielstoffmotor“. Das Ziel ist ein Platz unter den Top 3.

Nach der Ankunft des Corsos auf dem Festgelände geht es mit dem Auftakthighlight weiter. Beim XXL-Weitsprung auf einer riesigen, aufblasbaren Sprunganlage treten Vertreter des Präsidiums gegen eine Auswahl des International Generations Meeting (IGM) an. Auch sonst ist Weitsprung beliebt, bis zum Abend werden rund 2.000 Sprünge gezählt.

Treffpunkt International Corner

Erst mal heißt es Stärken bei der Pastaparty. Dieses Jahr stehen gleich drei verschiedene Nudelgerichte aus Italien, Deutschland und China zur Auswahl – was drei sehr lange Schlangen quer über das Gelände zur Folge hat. Bereits um halb zwei sind 2.000 Portionen weg, weitere 800 werden nachgeordert.

Das Campusfest in Bildern [klicken Sie zum Start der Fotostrecke auf das Bild]
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Das Campusfest in Bildern [klicken Sie zum Start der Fotostrecke auf das Bild]

Vom Essensansturm wird auch die Organisation kenianischer Studierender in der International Corner überrascht. Im Corner präsentieren sich verschiedene Organisationen mit internationalem Hintergrund, die Besucher können Gerichte wie Souvlaki-Spieße oder Krapfen mit Bohnen ausprobieren. Der Suahili Teller der Kenianer ist jedenfalls nach eineinhalb Stunden vergriffen, dabei haben die Studierenden die doppelte Menge im Vergleich zum Vorjahr eingeplant. Schnell wird Nachschub gekocht.

Beim Überbrücken der Wartezeit helfen die Nachbarn vom Albanischen und Kosovarischen Studentenverein. Spontanes Tanzen ist angesagt, Passanten lassen sich nach etwas Zögern zum Mitmachen animieren. „Das ist toll, dass alle aufgeschlossen sind“, meint Gjylizare Haziri. Getanzt wird bis in den Abend der „Valle Shqiptare“, die Grundform aller anderen albanischen Tänze, wie die Pädagogik-Studentin erklärt.

Sportlich geht es weiter

Pasta und internationale Gerichte machen fit für sportliche Aktivitäten. Besonders spaßig ist die dritte Uni-Olympiade: Hier messen sich die Teams in Disziplinen wie dem Länderquiz und dem Spaghettiparcours. Oder beim Numeric speed, ein mit Rechenaufgaben kombinierter Staffellauf. Was ist die Wurzel aus 25 plus Wurzel aus 49? Wer das spontan nicht weiß, darf gleich mal eine Strafrunde einlegen.

Bereits am Vormittag hat der World Soccer-Cup begonnen, bei dem die Teams unter der Flagge verschiedener Länder gegeneinander antreten. Der Start des Ultramarathons findet dieses Jahr in dem grundsanierten Hochschulstadion statt, rund 600 Läufer und Läuferinnen treten in 40 Gruppen gegeneinander an. Nebenan beweisen die vollen Ränge im Hochschulbad, dass das Fischerstechen nichts an seiner Popularität verloren hat.

Einfach mal ausprobieren

Auftakthighlight XXL-Weitsprung. Bild: Patrick Bal
Auftakthighlight XXL-Weitsprung. Bild: Patrick Bal

Den ganzen Tag über locken zahlreiche Mitmach- und Schnupperangebote: Mittags wird den Gästen mit Zumba vor der Bühne eingeheizt, erstmals kann man auch mit dem Segway einen Parcours absolvieren. Oder beim Scottish Country Dancing mitmachen, einer Sportart, die sich ebenfalls mit „Treffen und Bewegen“ umschreiben lässt: „Das Ziel ist wohl, dass man während des Tanzes mit jedem in der Gruppe getanzt hat“, erklärt Lothar Deuker. Der TU-Mitarbeiter interessiert sich privat für Square Dance und hat sich den schottischen Tanz als eines der Angebote ausgesucht. „War gut,“ so sein knappes Urteil.

Tanzdarbietungen gibt es am späten Abend auch bei der Hochschulsportschau zu bewundern. Hier haben sich die letzten der insgesamt 6.000 Besucher vor der Bühne versammelt, wo zuvor noch die Siegerehrung der verschiedenen Wettkämpfe stattgefunden hat. Jetzt präsentieren sich bei der Sportschau verschiedene Sportgruppen der TU. Geboten wird unter anderem Einrad fahren, Bauchtanz oder Breakdance. Nach den Showeinlagen geht es für manche Gäste dann bei der Aftershowparty im Schlosskeller auf der Tanzfläche weiter.

Das mit dem Platz unter den Top 3 hat für die Laufgruppe „Vielstoffmotor“ übrigens nicht geklappt, aber auch nach meet & move trifft man sich weiter: Der nächste Grilltermin ist schon angesetzt.

Wer meet & move verpasst hat oder den Tag noch mal Revue passieren lassen möchte: In unserer Bildergalerie haben wir Impressionen vom Tag und weitere Highlights von TU meet & move 2013 zusammengestellt. Klicken Sie zum Start der Fotostrecke auf das zweite Bild.

Bilder: Patrick Bal / Paul Glogowski

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