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16.07.2014

Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

Senatssitzung vom 16. Juli 2014

Im Senat berichtet der Präsident regelmäßig über relevante Punkte aus dem aktuellen Universitätsgeschehen und diskutiert strategische Themen aus Hochschulpolitik, Lehre und Forschung.

Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner

Der Präsident berichtet, dass das im Senat im Februar 2014 verabschiedete Gleichstellungskonzept der TU Darmstadt im Bundes-Wettbewerb „Professorinnenprogramm II“ herausragend bewertet und als förderungswürdig ausgewählt wurde. Der Erfolg ist mit einer finanziellen Unterstützung für Gleichstellungsmaßnahmen verbunden.

Präsident Prömel stellt die nächsten Schritte des Projekts einer Systemakkreditierung vor: Mit einem Pilotvorhaben im Teilfachbereich Materialwissenschaft soll das integrierte Qualitätsmanagement mit Fokus auf Integration der Instrumente für Studium und Lehre fortentwickelt werden. Der Präsident kündigt dazu fortlaufende Informationsrunden mit Statusgruppen und Gremien sowie einen Workshop im kommenden Wintersemester an. Von der Systemakkreditierung erhoffe er sich „Synergien und weitere Qualitätsverbesserungen“.

Zum kürzlich erstmals veröffentlichten europäischen Ranking „U-Multirank“ äußert sich der Präsident zurückhaltend: Es stecke methodisch „noch sehr in den Kinderschuhen“. Das Indikatorenmodell passe längst nicht in allen Dimensionen und Kategorien zu den Strukturen und Leistungsparametern der TU Darmstadt.

Anschließend gibt der Präsident einen Überblick über Erfolge im Rahmen von DFG-koordinierten Programmen: So konnte die Universität mit „Crossing“ einen neuen Sonderforschungsbereich einwerben. Außerdem ist sie an zwei neuen Transregios beteiligt, unter anderem mit fünf Teilprojekten im Rahmen eines Transregios zu mathematischer Modellierung. Ferner wird in Hessen das Projekt NICER als LOEWE-Schwerpunkt in die Förderung aufgenommen.

Auch im Transferbereich weist die Universität Erfolge vor: Im Rahmen des EXIST-Förderprogramms konnten in diesem Jahr bislang drei Gründungsstipendien sowie finanzielle Zusagen für zwei Forschungstransfer-Projekte erreicht werden.

Der Vizepräsident für Forschung, Professor Rödel, wirbt für verstärkte Initiativen zur Beantragung von Alexander von Humboldt-Stipendien für herausragende ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der Kanzler der Universität, Dr. Efinger, berichtet über die Entscheidung des Wettbewerbs Neubau Kantplatz. Die Büros der vier Preisträger sind aufgerufen, ihre Entwürfe zu überarbeiten. Baubeginn für das „Center for IT-Security“ soll Mitte 2015 sein. Außerdem stellt der Kanzler die Arbeiten an einem neuen Fuß- und Radwegenetz für den Campus Lichtwiese vor. In einem ersten Abschnitt soll ab Herbst 2014 der Bereich Breslauer Platz bis Hörsaal- und Medienzentrum gestaltet werden.

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