Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

28.06.2017

Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

Sitzung des Senats vom 28. Juni

Im Senat berichtet der Präsident regelmäßig über relevante Punkte aus dem aktuellen Universitätsgeschehen und diskutiert strategische Themen aus Hochschulpolitik, Lehre und Forschung.

Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner

Präsident Professor Hans Jürgen Prömel berichtete von einem Treffen mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka über die mögliche Einrichtung von Max-Planck-Schools in Deutschland. Der TU-Präsident gehört außerdem der Auswahlkommission an, die die Erprobungsphase der Max-Planck-Schools begleiten wird.

Der Präsident stellte den Senatsmitgliedern den Zeitplan zum weiteren Vorgehen für den Entwurf des „Zukunftsbildes TU Darmstadt 2030“ vor. Das thematisch breit angelegte Szenario soll im Rahmen der Bund-Länder-Exzellenzstrategie eine wertvolle Basis bilden, um im Falle eines erfolgreichen Einwerbens von Exzellenzclustern Ende 2018 einen auf Spitzenforschung fokussierten Antrag für die Förderlinie „Exzellenzuniversität“ einreichen zu können.

Ausführlich berichtete der Präsident über die Rolle und Aktivitäten des Qualitätsmanagement-Beirates der TU Darmstadt. Dieser hat sich jüngst unter anderem mit den Potenzialen der Lehrveranstaltungsevaluation und mit der Systemakkreditierung befasst. Eine Neubesetzung des Beirates steht Ende dieses Jahres an.

Das neue Förderinstrument „University Industry Collaboration Young Investigator“, das im Senat vorgestellt wurde, birgt nach Ansicht von Präsident Prömel hohes Potenzial: Es zielt auf die Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern für industrielle wie akademische Karrieren gleichermaßen. Die Ausgewählten, die nach ihrer Promotion maximal vier Jahre Erfahrung in Unternehmen gesammelt haben sollten, werden in Nebentätigkeit mindestens ein Jahr, maximal fünf Jahre lang an der TU Darmstadt angestellt und an universitärer Forschung in den Ingenieurwissenschaften mitwirken.

Abschließend stellte Präsident Prömel eine Bilanz der Berufungsberichte des vergangenen Jahres vor: Zu insgesamt 25 Berichten hat der Senat im Jahr 2016 positiv Stellung genommen. In der Folge sind inzwischen 18 Professuren besetzt, vier weitere Neuberufene werden in den nächsten Monaten ihren Dienst antreten. Ein Berufungsverfahren läuft noch, zwei Verfahren wurden eingestellt.

Aktueller Senats-Bericht des Präsidenten

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