So soll das neue Präsidium aussehen

So soll das neue Präsidium aussehen

Präsident Prömel präsentiert seinen Wahlvorschlag

Mit einem sechsköpfigen Präsidium, dessen Mitglieder das Spektrum der Fächerkulturen der TU Darmstadt repräsentieren, möchte Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel in die nächste Amtszeit gehen: Der Präsident gab am 9. September dem Vorstand der Universitätsversammlung bekannt, welche Personen künftig der Universitätsleitung angehören sollen. Am Freitag, dem 20. September, wird Professor Prömel seinen Wahlvorschlag dem Hochschulrat erläutern.

karo und Verwaltungsgebäude der TU Darmstadt. Bild: Alex Becker
Am 20. November 2013 wählt die Universitätsversammlung der TU Darmstadt ein neues Präsidium. Bild: Alex Becker

Die Wahlvorschläge

Ralph Bruder, Professor für Arbeitswissenschaft im Fachbereich Maschinenbau und seit 2011wissenschaftlicher Direktor von Ingenium, der Dachorganisation zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Darmstadt. Bild: Chris Hartung
Prof. Dr. Ralph Bruder. Bild: Chris Hartung

Ralph Bruder, Professor für Arbeitswissenschaft im Fachbereich Maschinenbau und seit 2011 wissenschaftlicher Direktor von Ingenium, der Dachorganisation zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Darmstadt, soll als hauptamtlicher Vizepräsident die Ressorts Studium, Lehre und wissenschaftlicher Nachwuchs verantworten. Vor seinem Ruf als Professor an die TU Darmstadt im Jahr 2005 leitete Bruder als Präsident und Geschäftsführer die Zollverein School of Management and Design.

Jürgen Rödel, seit 1994 Professor für Nichtmetallisch-Anorganische Werkstoffe und im Jahr 2009 mit einem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet. Bild: Andreas Arnold
Prof. Dr. Jürgen Rödel. Bild: Andreas Arnold

Jürgen Rödel, seit 1994 Professor für Nichtmetallisch-Anorganische Werkstoffe und im Jahr 2009 mit einem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet, soll Vizepräsident für Forschung werden. Der Materialwissenschaftler war viele Jahre Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Elektrische Ermüdung in Funktionswerkstoffen“ an der TU Darmstadt.

Prof. Dr. Mira Mezini, Leiterin des Fachgebiets Softwaretechnik an der TU Darmstadt. Bild: Miguel Hahn
Prof. Dr. Mira Mezini. Bild: Miguel Hahn

Mira Mezini, seit 2002 Professorin für Softwareentwicklung und Programmiersprachen, steht als Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer bereit. Die Informatikerin wurde 2012 vom European Research Council (ERC) mit der höchstdotierten Forschungsförderung der Europäischen Union ausgezeichnet – einem „Advanced Grant“, verbunden mit 2,3 Millionen Euro. Mezini ist zudem Direktoriumsmitglied und Leiterin der Graduiertenschule am Center for Advanced Security Research (CASED) sowie Direktoriumsmitglied des European Center for Security and Privacy by Design (EC Spride) an der TU Darmstadt.

Hubert Heinelt, seit 1997 Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt. Bild: Chris Hartung
Prof. Dr. Hubert Heinelt. Bild: Chris Hartung

Hubert Heinelt, seit 1997 Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, soll als Vizepräsident die Ressorts Interdisziplinarität und wissenschaftliche Infrastruktur verantworten. Heinelt ist derzeit Sprecher der DFG-Forschergruppe „Lokale Generierung handlungsrelevanten Wissens“.

Dr. Manfred Efinger, seit 2008 Kanzler der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Dr. Manfred Efinger. Bild: Katrin Binner

Manfred Efinger, seit 2008 Kanzler der TU Darmstadt, wird von Präsident Prömel zur Wiederwahl vorgeschlagen. Der promovierte Politologe war Wissenschaftsmanager im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz sowie an der Universität Koblenz-Landau. Seit 2008 verantwortet er die Ressorts Haushalt, Personal, Bauen und Immobilien, Infrastruktur und Rechtsangelegenheiten an der TU Darmstadt.

Die Amtszeit der Vizepräsidenten (Beginn zum 1. Januar 2014) beträgt drei Jahre, die des Kanzlers (Beginn zum 1. Juni 2014) sechs Jahre. Die Kandidatin und die Kandidaten stellen sich am 30. Oktober der Universitätsversammlung, dem Wahlgremium, vor. Gewählt wird am 20. November 2013.

Ende dieses Monats verlässt der bisherige Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, Professor Holger Hanselka, die TU Darmstadt. Er übernimmt als Präsident die Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie. Nach sechs Jahren endet zum 31. Dezember 2013 die Amtszeit von Professorin Petra Gehring, die im Präsidium für Interdisziplinarität und wissenschaftliche Infrastruktur zuständig war. Schließlich scheidet auch Professor Christoph Motzko, seit 2009 Vizepräsident für Studium und Lehre, aus dem Leitungsgremium der Universität.

feu