Forschung von Anfang an

Forschung von Anfang an

Der Roboter "Krümelmonster" belegte 2010 Platz 2 im Wettbewerb des Projektseminars "Praktische Entwicklungsmethodik" (PEM). Bild: Roman Grösser
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Der Roboter „Krümelmonster“ belegte 2010 Platz 2 im Wettbewerb des Projektseminars „Praktische Entwicklungsmethodik“ (PEM). Bild: Roman Grösser

Kann man sich schon im ersten Semester als Ingenieur fühlen? Selbstverständlich. Studieren heißt bei uns: Forschen von Anfang an.

In deutschlandweit beispielgebenden Projekten konstruieren unsere neuen Studierenden Windkraftanlagen, energiesparende Kaffeemaschinen oder Großgrills. Das obligatorische Seminar „Einführung in den Maschinenbau“ hat längst Kultstatus. Und es motiviert ungemein: Die Zahl der Studienabbrecher sinkt deutlich.

Kein Wunder: Wem früh zugetraut wird, alltagsnahe Aufgaben zu analysieren und zu lösen, erhält rasch einen Überblick über die Bandbreite des Maschinenbaus und die Bedeutung der Grundlagenfächer – und lernt viel über die gesellschaftliche Bedeutung des künftigen Berufs.

Das Modell zieht Kreise: In Projektseminaren konstruieren unsere Elektrotechnik- und Maschinenbaustudierende elektromechanische Curler oder Luftschiffe für den Schwertransport. So etwas geht nur im Team.

Die Herausforderung ist nicht geringer als die an die Profis in der Industrie. Gefordert sind unter Zeitdruck clevere Lösungen, die funktionieren, qualitativ hochwertig sind und Kosten sowie Ressourcen sparen. Verantwortung zu haben für eine gute, zukunftsgerichtete Ausbildung kann also Spaß machen.