Die TU Darmstadt in Forschungs-Rankings

Die TU Darmstadt in Forschungs-Rankings

In verschiedenen Forschungs-Rankings der letzten Jahre landet die TU Darmstadt immer wieder mit auf den vordersten Plätzen. Eine Auswahl:

Neuer Förderatlas der DFG dokumentiert Leistungsstärke

Labor am Fachbereich Material- und Geowissenschaften.Bild: Katrin Binner
Top in den Ingenieurwissenschaften: Im Förderatlas 2015 der DFG nimmt die TU Darmstadt in den Ingenieurwissenschaften Platz 2 ein. Bild: Katrin Binner

Die TU Darmstadt hat laut dem Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Vergleich aller Universitäten in Deutschland in den Ingenieurwissenschaften Rang 2 behauptet. In der Tabelle der Absolutbewertung aller Disziplinen verbesserte sich die TU Darmstadt auf Platz 17.

Die Professoren und Professorinnen der TU Darmstadt sind sehr erfolgreich und genießen hohe Reputation im bundesweiten Wettbewerb der Hochschulen um Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Laut dem neuen „Förderatlas 2015“, den die DFG am heutigen Donnerstag präsentierte, nimmt die TU Darmstadt Rang 9 auf der Liste ein, die alle Hochschulen in Deutschland hinsichtlich der Relation von eingeworbenen Geldern zur Zahl der Professuren vergleicht – und liegt damit im Vergleich der hessischen Universitäten weit an der Spitze.

Schaut man auf die Forschungsteams und die Höhe der bewilligten DFG-Mittel je Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler, so schneidet die TU Darmstadt als beste Institution des TU9-Verbundes führender Technischer Universitäten ab.

Bei der Betrachtung der absoluten Einnahmen konnte sich die im Bundesvergleich mittelgroße TU Darmstadt um einen Platz auf Position 17 verbessern. So hat die Technische Universität Darmstadt in den Jahren 2011 bis 2013 insgesamt 145,3 Millionen Euro von der DFG erhalten.

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Zum DFG Förderranking 2015

 

TU Darmstadt erfolgreich in der Gleichstellung

Forscherin im Labor am Stereo-Mikroskop. Bild: Katrin Binner
Die TU Darmstadt hat beim Gleichstellungsranking sehr gut abgeschnitten. Bild: Katrin Binner

Die TU Darmstadt erreicht im neuen bundesweiten „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2015“ des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) eine hervorragende Ranggruppe. Damit liegt die TU Darmstadt im Vergleich hessischer Universitäten ganz vorn. Im Vergleich mit den TU9-Universitäten ist nur die RWTH Aachen besser.

Die umfassende Gleichstellungsstrategie der TU Darmstadt zahlt sich aus: In der nun vom CEWS vorgelegten neuen Erhebung wird die Universität deutlich besser bewertet als in der Vergangenheit; in den Bereichen Post-Docs und Professuren zählt sie jeweils zur Spitzengruppe. Damit schneidet die TU Darmstadt als beste Universität in Hessen ab. Im Vergleich des TU9-Verbundes führender Technischer Universitäten liegt nur die RWTH Aachen vor der TU Darmstadt. Die TU München ist in derselben Ranggruppe gelistet wie die TU Darmstadt.

Das Ranking stellt quantitative Gleichstellungserfolge von Hochschulen in einem bundesweiten Vergleich dar. CEWS ist Teil des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften – GESIS. Maßgebend für das CEWS-Ranking sind feste Indikatoren; die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013 und basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach ergeben sich für die TU Darmstadt folgende Werte:

• Anteil der Frauen bei Studierenden: 28,5%

• Anteil der Frauen bei Promotionen: 23,6%

• Anteil der Frauen an Habilitationen: 17,2%

• Anteil der Frauen am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal: 25,3%

• Anteil der Frauen an Juniorprofessuren: 47,6%

• Anteil der Frauen an Professuren: 14,1%

• Steigerung des Frauenanteils am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal zwischen 2008 und 2013: von 25,1% auf 25,3%

• Steigerung des Frauenanteils an den Professuren zwischen 2008 und 2013: von 11,4% auf 14,1%

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Zum Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2015

 

Spitzen-Adresse für ausländische Ingenieure

Prof. Dr. Yanxue Wang. Copyright: Claus Völker
Die TU Darmstadt bleibt attraktiv für Ingenieurwissenschaftler. Bild: Katrin Binner.

Die Technische Universität Darmstadt bleibt im Bereich Ingenieurwissenschaften die attraktivste deutsche Universität für ausländische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler. Dies geht aus dem aktuellen Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung hervor.

Von 2009 bis 2013 waren in den Ingenieurwissenschaften 42 Humboldt-Stipendiatinnen und -Stipendiaten und Humboldt-Preisträger und -Preisträgerinnen zu einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt zu Gast an der TU Darmstadt. Damit konnte die TU Darmstadt ihre Spitzenposition als beliebteste Universität bei herausragenden ausländischen Ingenieurinnen und Ingenieuren ein weiteres Mal verteidigen und verwies die TU München (37 Gäste) und die RWTH Aachen (34 Gäste) erneut auf die Plätze 2 und 3.

In den Jahren 2009 bis 2013 waren insgesamt 82 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung an der TU Darmstadt zu Gast.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert seit 1953 herausragende ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem durch Gastaufenthalte an deutschen Forschungseinrichtungen. Die Stipendiaten und Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung können die Forschungsinstitution für ihren Gastaufenthalt frei wählen. Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking stellt darum einen wichtigen Indikator für internationale Kontakte und Reputation einer Universität dar.

Zum Humboldt-Ranking 2014

 

Im Profil: Stipendiaten und Preisträger der Humboldt-Stiftung an der TU

Prof. Rolf Katzenbach mit Prof. Deepankar Choudhury vor technischen Geräten. Bild: Felipe Fernandes
Prof. Rolf Katzenbach mit Humboldt-Stipendiat Prof. Deepankar Choudhury. Bild: Felipe Fernandes

Internationale Forschungs-Preisträger und -Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) kommen regelmäßig an die TU Darmstadt, um wissenschaftliche Kooperationsprojekte voranzutreiben. Wir stellen aktuelle Gäste und ihre Gastgeber vor (auf englisch)

 

CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“

CHE-Sonderauswertung "Vielfältige Exzellenz 2012": Im Anwendungsbezug starke Hochschulen im Fach Chemie
CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“: Im Anwendungsbezug starke Hochschulen im Fach Chemie

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sieht in ihrer Studie „Vielfältige Exzellenz 2012“ die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer der TU Darmstadt im Mittelfeld deutscher Universitäten.

In der Sonderauswertung hat das CHE insgesamt zwölf mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer in jeweils zwei bis vier Dimensionen (Forschungsstärke, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung) analysiert. Die sieben untersuchten Fächer der TU Darmstadt erreichten dabei drei Mal einen Platz in der jeweiligen Spitzengruppe: Der Fachbereich Mathematik in der Dimension Forschungsstärke, der Fachbereich Chemie im Anwendungsbezug und der Fachbereich Informatik in der Studierendenorientierung.

Keiner der Fachbereiche zählte in mehr als einer Dimension zur Spitzengruppe, die Fachbereiche Biologie und Physik sowie die Geowissenschaften und die Sportwissenschaft erreichten in keiner untersuchten Dimension einen Spitzenplatz.

Die im März 2013 publizierte Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ basiert auf den Daten des bereits im Mai 2012 veröffentlichten CHE Hochschulrankings 2012/13. Die Auswertung umfasst die Fächer Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Geografie, Humanmedizin, Informatik, Mathematik, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Sport/Sportwissenschaft und Zahnmedizin und erlaubt einen Vergleich von herausragenden Leistungen der jeweiligen Fächer.

CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“