Neue Labore am LOEWE-Zentrum AdRIA

19.01.2011

Neue Labore am LOEWE-Zentrum AdRIA

Technik der neuesten Generation für die adaptronische Forschung

TU-Präsident Prof. Prömel, Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann, Fraunhoder LBF-Leiter Prof. Hanselka und h_da-Rektor Prof. Stengler (v.l.n.r.) bei der Einweihung der neu gestalteten AdRIA-Labore in Darmstadt-Kranichstein. Bild: Fraunhofer LBF
TU-Präsident Prof. Prömel, Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann, Fraunhoder LBF-Leiter Prof. Hanselka und h_da-Rektor Prof. Stengler (v.l.n.r.) bei der Einweihung der neu gestalteten AdRIA-Labore in Darmstadt-Kranichstein. Bild: Fraunhofer LBF

Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am LOEWE-Zentrum AdRIA (Adaptronik – Research, Innovation, Application) stehen ab sofort neue, hochmoderne Labore zur Verfügung. In den neuen Räumen am Fraunhofer LBF in Kranichstein können sie auf eine hochmoderne Infrastruktur und Labortechnik der neuesten Generation für adaptronische Systeme, Akustik, Regelungstechnik, Messtechnik und Rapid-Prototyping zurückgreifen.

Die neuen Labore wurden im Beisein der hessischen Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann, dem TU-Präsidenten Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, dem Institutsleiter des Fraunhofer LBF Prof. Dr. Holger Hanselka und dem Präsidenten der Hochschule Darmstadt Professor Ralph Stengler eingeweiht. Zusammen mit den bereits eingerichteten Büroflächen bietet das Gebäude des Fraunhofer LBF in Kranichstein 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz. Der gesamte Keller des Gebäudes wurde umstrukturiert und mit großen Fenstern versehen, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre für Wissenschaftler und Studierende zu schaffen. Insgesamt wurden in die neuen Labore 6,8 Millionen Euro investiert. „Das Zentrum bietet mit seinen neuen Laboren beste Voraussetzungen, um erfolgreiche Technologieentwicklung in der Adaptronik von der Idee bis zum serienreifen Produkt voranzutreiben“, sagte TU-Präsident Prömel bei der Einweihung der neuen Räume.

Das LOEWE-Zentrum AdRIA ist Ausdruck der systematischen Vernetzung der Adaptronik-relevanten Kompetenzen und Ressourcen in der Region, die das Know-how von Fraunhofer LBF, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Hochschule Darmstadt zusammenführt. Mit den Mitteln der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) entsteht unter der Federführung des Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF ein international führendes Forschungszentrum für Adaptronik. Priorität im LOEWE-Zentrum AdRIA hat der beschleunigte Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in adaptronische Produktinnovationen. „Mit den neuen Laboren haben Forschungs- und Entwicklungspartner nun die besten Voraussetzungen, in diesem weltweit einmaligen Zentrum für Adaptronik Forschungsprojekte ganzheitlich und maßgeschneidert durchzuführen“, sagte Professor Holger Hanselka,. Dies sei ein weiterer Baustein, um nicht nur Märkten zu folgen, sondern auch selbst Zukunftsmärkte wie die Adaptronik zu gestalten.

Die Adaptronik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ermöglicht es Bauteilen, sich aktiv an veränderliche Umgebungs- und Betriebsbedingungen anzupassen. Daraus entstehen Produktinnovationen beispielsweise in den Bereichen Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luft-, Schiffs- und Schienenfahrzeugbau, Bau- und Haustechnik, Automation, Medizintechnik und Sicherheitstechnik.

Zum Thema:

Das LOEWE-Zentrum AdRIA

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