Johannes Buchmann im „Club der Besten“

27.04.2011

Johannes Buchmann im „Club der Besten“

CASED-Direktor wird Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor des Forschungszentrums CASED und Informatikprofessor an der TU Darmstadt, ist im April 2011 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina berufen worden. Die Leopoldina vereint als Nationale Akademie der Wissenschaften hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt.

CASED-Direktor Johannes Buchmann wird Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Foto: Katrin Binner / TU Darmstadt
CASED-Direktor Johannes Buchmann wird Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Foto: Katrin Binner / TU Darmstadt

Johannes Buchmann, der international als Experte für Kryptographie anerkannt ist, wird mit der Sektion Informationswissenschaften Stellungnahmen und Empfehlungen erarbeiten. „Kryptographie ist Schlüsseltechnologie für ein sicheres Internet. Wir müssen jetzt zukunftssichere Verschlüsselungs- und Signaturverfahren entwickeln, die zum Beispiel der enormen Rechenleistung von Quantencomputern standhalten“, betont der CASED-Direktor und freut sich auf die interdisziplinäre Arbeit mit Fachkollegen: „Die Aufnahme in die Leopoldina ist eine große Ehre für mich und zeigt auch die hohe Qualität des IT-Sicherheitsstandortes Darmstadt“. Für seine wissenschaftlichen Erfolge erhielt Buchmann unter anderen den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den Karl Heinz Beckurts-Preis und den Deutschen IT-Sicherheitspreis. Er ist auch Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Die Leopodina

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland mit Sitz in Halle/Saale. Mit mehr als 1.300 Mitgliedern berät sie Politik unabhängig und wissenschaftsbasiert zu gesellschaftlichen Zukunftsthemen und repräsentiert die deutsche Wissenschaft im Ausland. Neue Mitglieder durchlaufen einen strengen, mehrstufigen Auswahlprozess.

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