Preise und Auszeichnungen

29.06.2011

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Thomas Hoffmeister wurde am 28. Juni 2011 mit dem August-Euler-Luftfahrtpreis ausgezeichnet. Er erhält den mit 2.000 Euro dotierten Preis für seine Bachelor-Arbeit „Entwicklung und Erprobung eines Automatic Drain Tools“. Die Arbeit wurde am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele angefertigt und ist in Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik entstanden. Inhaltlich beschäftigte sich die Arbeit mit der Entwicklung und Erprobung eines Gerätes zur automatisierten Entwässerung von Flugzeugtanks. Dieser Prozess erfordert heute noch viel Handarbeit, ist sehr zeitintensiv und gefährdet zudem die Gesundheit der beteiligten Mitarbeiter.

Der mit 3.000 Euro dotierte Ernst-May-Preis 2010 für Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt wurde am 27. Juni 2011 an Kerstin Löbich und Kerstin Quaiser verliehen. Eine Anerkennung (1.000 Euro) erhielten Yiwen Quian und Ole Werner. Zwei Belobigungen (je 500 Euro) wurden für Anna Bölling und Kristina Breit sowie für Jiawei Tang ausgesprochen.
Der Förderpreis wird in Erinnerung an Ernst May (1886–1970) ausgeschrieben, Architekt und Honorarprofessor der TU Darmstadt, der von 1925 bis 1930 das „Neue Frankfurt” prägte, in dieser Zeit stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Nassauischen Heimstätte war und nach seiner späten Rückkehr aus der Emigration mit der Ehrendoktorwürde der TU Darmstadt ausgezeichnet worden war.

Der Chemiker Dipl.-Ing. Peter Hörtz wurde am 15. Juni 2011 mit dem Alarich-Weiss-Preis für seine Diplomarbeit "Mikrokalorimetrische Untersuchung der Adsorption von aromatischen Molekülen auf polykristallinem Platin“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Mareike Korb, Auszubildende an der TU Darmstadt wurde am 1. Juni mit dem mit 1.500 Euro dotierten Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung 2011 ausgezeichnet. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Schreinerin im Dezernat Nachhaltiger Betrieb, Gruppe Dach und Fach. In ihrer Ausbildung beeindruckte sie besonders mit der Vielfalt und Qualität ihrer Werkstücke, ihrer Liebe zum Detail und Ihrer Kreativität. Außerdem überzeugte sie mit ihren sehr guten Leistungen in Lehrgängen und Berufsschule.
Die TU Darmstadt unterstreicht mit dem Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung die Bedeutung der Ausbildung an der TU Darmstadt und schafft für die Auszubildenden einen zusätzlichen Anreiz, Eigeninitiative und Engagement zu zeigen.

Prof. Dr.-Ing. Jörg Lange ist der erste Träger des mit 25.000 Euro dotierten Ars-legendi-Fakultätenpreises für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften. Die Jury hatte sich einstimmig für den TU-Bauingenieur und seine motivierenden Lehrveranstaltungen im Fachgebiet Stahlbau ausgesprochen.
Insbesondere hob die Jury hervor, dass Lange die Qualität der Lehre gleich auf mehreren Ebenen verbessert habe: So lässt Lange die Studierenden vom ersten Studienjahr an in kleinen Gruppen selbständig und projektorientiert arbeiten, ermöglicht den Studierenden durch von ihm neu entwickelte Lehrmaterialien und E-Learning-Angebote, unterschiedliche Eingangqualifikationen selbständig auszugleichen und hat Konzepte zur Verbesserung des Studienerfolges internationaler Studierender erarbeitet. (17.5.2011)

Prof. Dr. Ralph Bruder, Arbeitswissenschaft, FB Maschinenbau: Neuer Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) (16.5.2011)

Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) zeichnete Alexander Widmann vom Institut für Strömungslehre und Aerodynamik mit dem ZARM-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 2011 aus.
Widmann erhält den mit 1.500 Euro dotierten Preis für seine Diplomarbeit, in der er sich mit Strömungsmustern auf Flugzeug-Tragflügeln beschäftigte. Mit einer von ihm eigens entwickelten Messmethode konnte Widmann zeigen, wie der Einsatz von Plasma-Aktuatoren den Reibungswiderstand an den Flügeln reduziert, dadurch ließe sich der Treibstoffverbrauch in der Luftfahrt maßgeblich senken. (4.5.2011)

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