Erfolgreiche Nachwuchs-Physikerinnen

04.10.2011

Erfolgreiche Nachwuchs-Physikerinnen

Zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen an der TU Darmstadt

Die Physikerinnen Tetyana Galatyuk und Almudena Arcones erhalten für die nächsten fünf Jahre jeweils 1,25 Millionen Euro zum Aufbau von Helmholtz-Nachwuchsgruppen an der TU Darmstadt. Die Gruppen werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen, die für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt von großer Bedeutung sind.

Tetyana Galatyuk und Almudena Arcones leiten künftig zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen an der TU Darmstadt. Bild: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum / Privat
Tetyana Galatyuk und Almudena Arcones leiten künftig zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen an der TU Darmstadt. Bild: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum / Privat

„Im Rahmen des Initiativprogramms zur forschungsorientierten Gleichstellung arbeitet die TU Darmstadt intensiv an der Gewinnung und Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Ich bin froh und stolz, dass mit Almudena Arcones und Tetyana Galatyuk zwei hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen künftig den Fachbereich Physik der TU Darmstadt verstärken“, sagt Professor Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Die TU Darmstadt strebt an, Galatyuk und Arcones auch als Juniorprofessorinnen an den Fachbereich Physik zu berufen.

Tetyana Galatyuk

Tetyana Galatyuk wird sich mit ihrer Gruppe an der Weiterentwicklung des aktuellen HADES Experiments bei GSI und am Aufbau und der Durchführung des zukünftigen CBM Experiments an FAIR beteiligen. Ihr Ziel ist es, mit diesen Experimenten Signale aus dem heißen Feuerball einer Schwerionenkollision zu messen, um daraus Rückschlüsse auf die Eigenschaften von hochkomprimierter Kernmaterie zu ziehen, wie man sie im Inneren von Neutronensternen vermutet. Tetyana Galatyuk stammt aus der Ukraine und kommt aus Berkeley nach Darmstadt.

Almudena Arcones

Almudena Arcones möchte mit ihrer Gruppe die Entstehung der schweren Elemente wie Gold oder Platin im Universum entschlüsseln. Dabei verbindet sie kernphysikalische und astrophysikalische Expertise, um explosive Nukleosyntheseprozesse, wie sie in Supernovae ablaufen, zu berechnen. Almudena Arcones ist Spanierin.

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