Preise und Auszeichnungen

19.10.2011

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise.

Die TU-Physikerin Prof. Dr. Barbara Drossel ist Preisträgerin des Bad Herrenalber Akademiepreises 2011. Sie erhält den mit 2.000 Euro dotierten Preis für ihren Beitrag für eine Tagung über „Zufall und Fügung“ der Evangelischen Akademie Baden. Darin geht sie auf den Zufall in der Evolution ein und verdeutlicht, dass die Evolutionstheorie nicht im Widerspruch zum christlichen Glauben steht, sondern sich auf konstruktive Art in Beziehung setzen lässt. Seit 1992 wird vom Freundeskreis der Evangelischen Akademie Baden e.V. alljährlich der Bad Herrenalber Akademiepreis verliehen. Gewürdigt wird die Autorin bzw. der Autor eines 'herausragenden Vortrages aus den Tagungen der Akademie'.

Dr. Sonja Petersen, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Technikgeschichte der TU Darmstadt erhielt den mit 1.500 Euro dotierten Preis der Georg-Agricola-Gesellschaft für Naturwissenschafts- und Technikgeschichte. Sie wurde für ihre Dissertation „Vom ‚Schwachstarktastenkasten’ und seinen Fabrikanten – Wissensräume im Klavierbau 1830-1930. ausgezeichnet.

Prof. Dr.-Ing. Abdelhak Zoubir, Leiter des Fachgebiets Signalverarbeitung, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, wurde von der IEEE, der weltweit größten wissenschaftlichen Gesellschaft für Elektrotechnik und Informationstechnik, zum neuen Herausgeber der renommierten Fachzeitschrift IEEE Signal Processing Magazine ernannt. Das Fachjournal publiziert die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse der Bereiche Signalverarbeitung und Anwendungen der Signalverarbeitung. Das Journal ist das Aushängeschild der IEEE Signal Processing Society und gehört zu den weltweit einflussreichsten Journals der Elektrotechnik und Informationstechnik.

Das Amt für Lehrerbildung Hessen hat Jan Carl Strack mit dem Förderpreis „Kompetenz in Universität, Seminar und Schule“ (KUSS) ausgezeichnet. Den Preis erhält der angehende Berufsschullehrer für seine Arbeit über den Film „Der Name der Rose“. In seiner Arbeit, die am Institut für Geschichte von Dr. Dirk Reitz betreut wurde, geht der filmbegeisterte Strack der Frage nach, ob und wie Historienfilme im Geschichtsunterricht eingesetzt werden können. Hierfür analysierte er am Beispiel des Romans von Umberto Eco, wie die Verfilmung das Mittelalter rekonstruiert. Mit dem KUSS-Förderpreis würdigt das Amt für Lehrerbildung in diesem Jahr bereits zum fünften Mal Spitzenleistungen angehender Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Ausbildung. Der Preis soll ein Signal für den Stellenwert der Qualität in der Lehrerausbildung setzen.

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