Samstag ist Physik-Tag

27.10.2011

Samstag ist Physik-Tag

TU Darmstadt feiert den 100. Vortrag der Saturday Morning Physics

Dieses Jahr startet der Fachbereich Physik der TU Darmstadt zum 14. Mal die Veranstaltungsreihe Saturday Morning Physics (SMP). An acht Samstagen öffnen sich von 9 bis 12 Uhr die Türen des Großen Physikhörsaals für 480 Schüler und Lehrer. Der diesjährige Auftakt ist gleichzeitig ein Jubiläum: Die Organisatoren feiern den 100. Vortrag im Rahmen von SMP.

Das Physik-Hörsaalgebäude von außen. Bild: Nikolaus Heiss.
Das Physik-Hörsaalgebäude von außen. Bild: Nikolaus Heiss.

„Moderne Physik, wie sie noch nicht in den Schulbüchern steht“, versprechen die Vorträge, Experimente und anderen Beiträge im Rahmen der Saturday Morning Physics. Hochschullehrer des Fachbereichs Physik erklären an acht Samstagen ihre aktuelle Forschung – in einer Sprache, die auch für Schüler zugänglich ist. Die diesjährigen SMP stehen unter dem Thema „Extreme Zustände der Materie“, zum Auftakt spricht Prof. Dr. Thomas Walther zum Thema „Was ist Licht? – Einmal Welle-Teilchen und zurück“.

Ziel der SMP ist es, einerseits die Schülerinnen und Schüler für ein Physikstudium und die TU Darmstadt zu begeistern, andererseits aber auch allgemein das Interesse an den Naturwissenschaften zu verstärken. Für die diesjährige Veranstaltungsreihe lagen 20 Prozent mehr Anmeldungen vor als im Vorjahr; von den 620 interessierten Schülern und Lehrern erhielten 480 einen Platz; mehr Personen passen nicht in den großen Physik-Hörsaal. Jeder Teilnehmer, der bei mindestens sieben der acht Veranstaltungen dabei ist, erhält am Ende das SMP-Diplom.

Die Saturday Morning Physics an der TU Darmstadt wurden 1999 von Harald Genz eingeführt, der sie jahrelang mit großem Einsatz leitete. Für seine Verdienste wurde Genz mit der Erasmus-Kittler-Medaille der TU Darmstadt ausgezeichnet. Nach seiner Pensionierung wird SMP in diesem Jahr erstmals von einem Team motivierter Mitarbeiter um Professor Walther und Erik Kremser organisiert. Ganz wesentlich beteilgt sind etwa 20 freiwillige studentische Helferinnen und Helfer, die Samstag für Samstag für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen werden.

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