„Potenzial junger Frauen in Naturwissenschaften und Technik fördern“

25.04.2012

„Potenzial junger Frauen in Naturwissenschaften und Technik fördern“

Zehn Jahre Girls' Day an der TU Darmstadt

Mit Schall Glas zerspringen lassen oder Roboter programmieren: Zum bundesweiten „Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag“ am 26. April können Mädchen an der TU Darmstadt bereits zum zehnten Mal Berufsfelder und Studiengänge kennen lernen, die noch als „Männer-Domänen“ gelten.

Bild: Katrin Binner.
Bereits seit zehn Jahren sollen Schülerinnen beim Girls' Day für Technik begeistert werden. Bild: Katrin Binner.

Die 165 teilnehmenden Schülerinnen erwartet im Jubiläumsjahr ein besonderes Programm: Am Vormittag werfen sie ganz klassisch einen Blick hinter die Kulissen von 25 zukunftsträchtigen Berufen wie Werkstoffprüferin oder Mechatronikerin und Studiengängen wie Elektrotechnik, Physik oder Informatik. Hier können sie unter anderem Platinen löten, Roboter programmieren, mit Schall ein Glas zerspringen lassen und erfahren, wie in sechs Monaten ein Rennwagen entsteht.

Am Nachmittag schließt sich eine Jubiläumsveranstaltung im 603qm an. Unter dem Motto „Trau Dich – Probier Dich aus!“ können sich die Mädchen hier unter anderem im Streetdance ausprobieren, einen Vortrag über Bionik verfolgen und den Kurzfilm „Abenteuer Technik“ sehen.

Interesse und Neugier wecken

„Um das Potenzial junger Frauen in Naturwissenschaften und Technik zu fördern, müssen wir ihr Interesse und ihre Neugierde wecken. Der "Girls' Day“ ist seit mittlerweile zehn Jahren ein wichtiger Teil unserer umfangreichen Bemühungen, mehr Mädchen für technisch geprägte Berufe und Studiengänge zu begeistern“, erklärt die Frauenbeauftragte der TU Darmstadt, Dr. Uta Zybell, deren Büro den Girls' Day an der TU Darmstadt organisiert.

Zum Auftakt werden die Schülerinnen um 8.30 Uhr im karo 5 (Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt) von TU-Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Motzko und Dr. Zybell begrüßt. Danach teilt sich die Gruppe in 25 Projekte.

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