Bekenntnis zur strategischen Partnerschaft

30.04.2013

Bekenntnis zur strategischen Partnerschaft

Engere Zusammenarbeit zwischen TU Darmstadt und Goethe-Universität

Die Goethe-Universität Frankfurt und die TU Darmstadt werden im Rahmen einer strategischen Partnerschaft in Forschung, Lehre und Weiterbildung zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Die Universitätspräsidenten Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Werner Müller-Esterl unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.

Unipräsidenten Hans Jürgen Prömel und Werner Müller-Esterl halten Verträge in die Kamera. Bild: Goethe-Universität Frankfurt
TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel (li.) und Präsident Prof. Werner Müller-Esterl bei der Unterzeichnung. Bild: Goethe-Universität Frankfurt

Bei regelmäßigen Treffen werden sich die Präsidien beider Hochschulen in der Struktur- und Entwicklungsplanung künftig noch enger abstimmen, unter anderem hinsichtlich neuer Forschungskooperationen, der Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen, der Curricula und Prüfungsordnungen kooperierender Fächer, der Graduiertenprogramme, der Ausschreibung von Professuren und der Koordination der E-Learning-Aktivitäten.

„Durch die enge Abstimmung in nahezu allen Bereichen schaffen wir langfristig eine Profilierung beider Partneruniversitäten, die sich hervorragend ergänzen und gegenseitig stärken. Gleichzeitig eröffnen wir unseren Studierenden breitere Perspektiven und vermeiden ineffiziente Doppelungen“, sagt TU-Präsident Prömel.

„Wir wollen in komplementären Disziplinen Synergien schaffen und in verwandten Fächern gemeinsame Schwerpunkte bilden. Dazu werden wir die bestehenden kooperativen Forschungsprojekte weiterentwickeln und offensiv neue Projekte angehen“, ergänzt der Präsident der Goethe-Universität Müller-Esterl.

Zusammenarbeit auf vielen Gebieten

Als führende Forschungsuniversitäten Hessens arbeiten die TU Darmstadt und die Gothe-Universität Frankfurt auf Basis der im Jahr 2005 vereinbarten strategischen Partnerschaft auf vielen Gebieten eng zusammen: In der Lehre können Studierende kooperierender Fachbereiche nicht nur an Lehrveranstaltungen der jeweiligen Partner-Uni teilnehmen, Leistungsnachweise erwerben und Teilprüfungen ablegen, sondern auch die gemeinsamen Master-Studiengänge „Politische Theorie“ und „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“ studieren.

In der Forschung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Partneruniversitäten in Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen Forschungsprojekten – wie im Frankfurter Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, im Darmstädter House of IT oder im LOEWE-Zentrum HIC for FAIR – Seite an Seite. Dazu entstehen laufend weitere kooperative Forschungsprojekte, zuletzt auf dem Gebiet der Dentaltechnik zwischen dem Fachbereichs Maschinenbau der TU Darmstadt und dem Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität.

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