Preise und Auszeichnungen

23.05.2013

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Longquan Chen, Center of Smart Interfaces (CSI) der TU Darmstadt, wurde mit dem mit 6000 US-Dollar dotierten „Chinese Government Award for Outstanding Self-financed Students Abroad“ ausgezeichnet.

Longquan Chen arbeitet seit 2010 als Doktorand in der CSI-Arbeitsgruppe Experimentelle Grenzflächenphysik. Dort untersucht der 27-jährige Wissenschaftler, wie die Benetzung komplexer Oberflächen mit komplexen Fluiden abläuft. Komplexe Fluide, wie etwa Tinte oder Polymerschmelzen, sind Flüssigkeiten, die auf unterschiedlichen Längenskalen strukturiert sind. Dadurch zeigen sie ungewöhnliche mechanische Eigenschaften, die nicht mit beispielsweise denen von Wasser vergleichbar sind. Das Verständnis der Benetzungsdynamik komplexer Fluide ist wichtig für zahlreiche technische Anwendungen, wie etwa Drucken, Beschichten und Reinigen.

Die Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e. V. Hannover hat die „EFB-Projektpreise“ für die besten EFB-Forschungsprojekte des vergangenen Jahres verliehen. Manuel Steitz, M. Sc., vom Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen der TU Darmstadt und Dipl.-Ing. Jan Scheil vom Fachgebiet Physikalische Metallkunde PhM am Institut für Materialwissenschaften der TU Darmstadt wurden gemeinsam mit Dipl.-Ing. Kai Weigel vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST Braunschweig für das Vorhaben „Effizienzsteigerung im Werkzeug und Formenbau durch maschinelle Oberflächeneinglättung“ mit einem mit je 500 Euro dotierten Projektpreis ausgezeichnet. Manuel Steitz studierte an der TU Darmstadt Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering (MPE) und schloss 2011 mit dem Master of Science ab. Seit 2010 ist er am Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen der TU beschäftigt und seit Januar 2013 dort Abteilungsleiter „Tribologie und Oberflächentechnik“. Jan Scheil studierte Materialwissenschaften an der TU Darmstadt und ist seit seinem Abschluss 2010 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Physikalischen Metallkunde (PhM) des Fachbereichs Materialwissenschaften der TU Darmstadt beschäftigt.

Beim 12. RoboCup German Open in Magdeburg gewann bereits zum dritten Mal in Folge das Team Hector der TU Darmstadt die Rescue Robot League sowie den „Best in Class Autonomy Award“ und wurde darüber hinaus mit dem erstmals vergebenen HARTING Open-Source Award ausgezeichnet.

In der Rescue Robot League operieren die Roboter in einem nachgebildeten Katastrophenszenario, wie es sich beispielsweise nach einem Erdbeben oder einem Tsunami darstellt. Mit Hilfe ihrer vielfältigen Sensoren – Video-Kameras, Infrarot-Sensoren, 3D-Kameras, Laser-Scanner – müssen die Roboter möglichst autonom in der Rescue-Arena versteckte Opfer und weitere Objekte suchen. Team Hector konnte sich in diesem Jahr gegen sieben weitere Teams aus Deutschland, Österreich, Slowenien und der Türkei durchsetzen.

Das Team Hector des DFG-Graduiertenkollegs „Cooperative, adaptive and responsive monitoring in mixed mode environments“ besteht aus Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden der TU-Fachbereiche Informatik und Maschinenbau.

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