Gemeinsam die Lehre verbessern

23.10.2013

Gemeinsam die Lehre verbessern

Vier Fragen an Vizepräsident Christoph Motzko zum Tag der Lehre

Wie kann die Qualität der Lehre an der TU Darmstadt verbessert werden? Wo liegen aktuelle Herausforderungen? Am 13. November werden im Rahmen des Tags der Lehre Vorträge und verschiedene Workshops rund um die Thematik stattfinden. Die Mitglieder der Universität sind eingeladen mitzumachen.

Erstsemester am Fachbereich Maschinenbau. Bild: Jan Ehlers
Studieren an der TU Darmstadt: Zum vierten Mal werden beim Tag der Lehre aktuelle Herausforderung und Ziele im Studium und der Lehre diskutiert. Bild: Jan Ehlers

Herr Professor Motzko, seit 2010 führt die TU Darmstadt jährlich einen Tag der Lehre durch. Was ist die Idee hinter dem Tag der Lehre?

Der Tag der Lehre greift die Tradition von Werkstadtgesprächen zu Studium und Lehre aus den 90er Jahren auf. An einem Tag im Jahr soll über alle Statusgruppen hinweg intensiv über Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich Studium und Lehre diskutiert werden. Der Stellenwert der Lehre an der TU Darmstadt wächst kontinuierlich, das ist eine sehr gute Entwicklung.

Mit welchen Herausforderungen ist die Lehre an der TU Darmstadt momentan besonders konfrontiert?

Dies sind zum einen die Verbesserung der Qualität in der Lehre bei steigenden Studierendenzahlen, zum anderen müssen für eine zunehmend heterogene Studierendenschaft die Informations-, Beratungs- und Studienangebote an die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Gruppierungen angepasst werden. Eine dritte Herausforderung ist der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium.

Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Christoph Motzko. Copyright: Katrin Binner
Professor Christoph Motzko, Vizepräsident für Studium und Lehre. Bild: Katrin Binner

Am Nachmittag werden verschiedene Workshops rund um das Thema Qualität in der Lehre angeboten. Welche Themen stehen in diesem Jahr im Fokus?

Rund um die Thematik Verbesserung der Studierbarkeit/Studienorganisation wird es die Workshops „LV-Evaluation/Curriculare Befragungen“ und „Das Studienjahr – verschiedene Konzepte“ geben. In den Workshops „Hochschuldidaktik: Eine neue Generation Studierender – neue Anforderungen an die Hochschullehre?“ und „Alternative Lehr- und Prüfungsformen“ wird es inhaltlich und didaktisch um die Verbesserung der Lehrangebote gehen: Wie kann kompetenzorientierte und aktivierende Lehre aussehen, welche Prüfungsformen werden diesen neuen Lehrformen gerecht?

Was passiert mit den erarbeiteten Ergebnissen? Konnten Resultate der vergangenen Jahre erfolgreich umgesetzt werden?

Die Ergebnisse werden entweder direkt übernommen, wenn es sich um konkrete Verbesserungsvorschläge z.B. im Bereich Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluation handelt. Manche Anregungen werden in den entsprechenden Gremien wie dem Senatsausschuss Lehre oder der Runde der Studiendekane/innen weiterverfolgt wie z.B. Anregungen hinsichtlich der Weiterentwicklung von Studiengängen.

Gibt es kein passendes Gremium oder müssen erste Ideen vor der Umsetzung erst weiter konkretisiert werden, wird eine entsprechende Arbeitsgruppe gebildet. Dies ist als Ergebnis des Tags der Lehre im letzten Jahr bezüglich der Thematik „Sichtbarkeit und bessere Auswahlmöglichkeit von interdisziplinären und fachübergreifenden Lehrveranstaltungsangeboten“ erfolgt.

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