Preise und Auszeichnungen

31.07.2014

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Dr. Christina Brzuska hat den mit 5.000 Euro dotierten Vodafone Förderpreis für Natur- und Ingenieurwissenschaften für Ihre Dissertation zum Thema „On the Foundations of Key Exchange” erhalten.

Brzuska wurde bei ihrer Dissertation von CASED-PI Prof. Marc Fischlin unterstützt. Die Dissertation beschäftigt sich mit Schlüsselaustausch-Verfahren in der digitalen Kommunikation. Sie untersucht, ob und wie die Sicherheit solcher Verfahren nachgewiesen werden kann und wie diese optimiert werden können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Snowden-Enthüllungen leistet ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag zu Datenschutz und Datensicherheit in der digitalen Gesellschaft.

Prof. Dr. Wolfgang Haase wurde auf der 25. International Conference on Liquid Crystals mit der Frederiks-Medaille 2013 ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung für seine wissenschaftlichen Leistungen zur Physikalischen Chemie der Flüssigkristalle.

Die Medaille gilt weltweit als eine der höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Flüssigkristalle. Sie ist benannt nach dem russischen Forscher Vsevolod K. Frederiks und wird von der Russischen Flüssigkristallgesellschaft seit 1997 jeweils an einen Physiker und einen Chemiker verliehen.

Dr.-Ing. Sven Grundmann, Leiter der Arbeitsgruppe Widerstands- und Zirkulationsbeeinflussung am Center of Smart Interfaces (CSI). Bild: Katrin Binner
Dr. Sven Grundmann. Bild: Katrin Binner

Dr.-Ing. Sven Grundmann, Leiter der Arbeitsgruppe Widerstands- und Zirkulationsbeeinflussung am Center of Smart Interfaces (CSI), erhält ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Sven Grundmanns Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Strömungskontrolle und Strömungsmessung. Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe untersucht er, wie mit Hilfe von Plasmaaktuatoren der Luftwiderstand von Flugzeugtragflächen vermindert werden kann.

Erkenntnisse auf diesem Gebiet können helfen, im Luftverkehr Treibstoff zu sparen und die Energiebilanz zu verbessern. Grundmanns zweites Forschungsthema ist die Anwendung der Magnetresonanztomographie für die Analyse technischer Strömungen. Das Verfahren kann etwa die Geschwindigkeiten von Strömungen in komplexen, für etablierte Messmethoden unzugänglichen Geometrien messen.

Mit dem Heisenberg-Stipendium fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die alle Voraussetzung für die Berufung auf eine Dauer-Professur erfüllen.

Jens Hambach wurde mit dem August Euler-Luftfahrtpreis ausgezeichnet. Hambach erhielt den mit 2.500 Euro dotierten Preis für seine exzellente Masterarbeit „Entwicklung alternativer Zukunftsstrategien für die Flugzeugwartung auf Basis der Szenariotechnik am Beispiel der Lufthansa Technik AG”.

Der Preisträger, der mittlerweile als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt arbeitet, untersuchte in seiner Arbeit die besonderen Herausforderungen im Bereich der Flugzeugwartung bei der Lufthansa Technik im Rahmen der Strategieentwicklung in den nächsten Jahren.

Der Arbeitskreis Luftverkehr schreibt den August-Euler-Preis zur Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft aus. Er wird jährlich verliehen und zeichnet Studien- oder Diplomarbeiten bzw. Bachelor- oder Masterarbeiten aus den Themengebieten Luftverkehr und Luftfahrt aus.

Der Ernst-May-Preis 2014 für Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt geht in diesem Jahr an Annika Schröck für ihr Projekt „natURban“. Den zweiten Preis erhielten Lena Packert und Etienne Mattern, den dritten Preis Lydia Sartor und Gregor Oyen. Die Preise waren mit je 1.400 Euro dotiert. Zwei Belobigungen wurden an Martynas Kubilius und Tobias Schafroth sowie Malte Ruths ausgesprochen. Die Belobigungen waren mit je 400 Euro dotiert.

Die Architektur-Studierenden entwickelten einen städtischen Entwurf für den Frankfurter Stadtteil Oberrad. Es wurde eine städtebauliche Antwort gesucht, die es erlaubt, den Standort Oberrad als „Vorgarten Frankfurts“ neu zu entwickeln sowie zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Der Ernst-May-Preis wird in Erinnerung an Ernst May (1886–1970), Architekt und Honorarprofessor der TU Darmstadt, der von 1925 bis 1930 das „Neue Frankfurt” prägte und nach seiner späten Rückkehr aus der Emigration mit der Ehrendoktorwürde der TU ausgezeichnet wurde, seit 1988 von der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt an Studierende der TU Darmstadt im Fachbereich Architektur vergeben.

Manfred Rosenbach, Absolvent der Fachrichtung Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik, wurde für seine 2012 abgeschlossene Masterarbeit zum Thema “Bewertung der Mineralölentfrachtung verschiedener Altpapierstoffe während der Flotation" mit dem Hanns-Voith-Stiftungspreis 2014 für Papiertechnik ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Mit den Preisen der Hanns-Voith-Stiftung werden herausragende Abschlussarbeiten (Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten) aus den Bereichen der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

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