TU Darmstadt kompakt

24.10.2014

TU Darmstadt kompakt

Veranstaltungstipps für die Woche vom 27.10. – 02.11.2014

Ob Ausstellungen, Führungen oder öffentliche Vorlesungen: Regelmäßig finden an der TU Darmstadt spannende Veranstaltungen statt. Eine Auswahl für die kommende Woche: Eine Ausstellung über den Künstler Helmut Lander und einen Vortrag über die Fukushima-Katastrophe.

Musterrelief des Künstlers Helmut Lander im Audimax der TU Darmstadt. Bild: Sebastian Keller
Musterrelief des Künstlers Helmut Lander im Audimax der TU Darmstadt. Bild: Sebastian Keller

Vernissage der Ausstellung „Helmut Lander, die TU und das Audimax“ anlässlich des 90. Geburtstags von Helmut Lander

Helmut Lander (* 31.10.1924, † 22.10.2013) prägte das Erscheinungsbild des Audimax der TU Darmstadt wesentlich. Die Ausstellung, die anlässlich seines 90. Geburtstags eröffnet wird, zeigt Wirkungsorte sowie Kunstwerke und gibt Einblicke in das Leben Helmut Landers.

Die Ausstellung ist vom 31. Oktober bis 12. Dezember 2014 im karo zu sehen. Sie ist montags bis freitags von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ort: karo 5 der TU Darmstadt, Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt
Zeit: Freitag, 31.10., 17 Uhr (Vernissage)

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„Heat and Fluid Flow in Accident of Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant – Accident Scenario based on Fluid Dynamics and Thermodynamic Models“

Prof. Shigenao Maruyama (Vortrag in englischer Sprache)

Das Thoku-Erdbeben in Japan vom 11. März 2011 und der darauf folgende Tsunami verursachten die Nuklearkatastrophe von Fukushima, die die japanische Atomaufsichtsbehörde in die Höchststufe 7 (so hoch wie die Katastrophe von Tschernobyl) einordnete. In mehreren Blöcken des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi kam es trotz erfolgreicher Notabschaltung zu auslegungsüberschreitenden Störfällen. In seinem Vortrag stellt Prof. Maruyama ein Unfallszenario vor, welches auf eigenen thermo- und strömungsdynamischen Modellen beruht.

Prof. Shigenao Maruyama ist Professor am Institute of Fluid Science der Universität Tohoku im japanischen Sendai.

Ort: Campus Lichtwiese, Hörsaal- und Medienzentrum, Gebäude L4|02, Hörsaal 201, Franziska-Braun-Str. 10, 64287 Darmstadt
Zeit: Montag, 27.10., 17:30-18:30 Uhr

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Forschungskolloquium Mittelalter

Urkirche als Utopie? Die Gemeinschaft der ersten Christen im spätmittelalterlichen Denken

Christian Hoffahrt, M.A., Universität Kiel

Ort: Gebäude S4|22, Raum 5, Landwehrstraße 48, 64293 Darmstadt
Zeit: Dienstag, 28.10., 16:15-17:45 Uhr

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Technik und Tragödie – Normale Unfälle und die Wahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen

That Californian Institution: Repräsentationsfragen zur Katastrophe in San Francisco

Jacob Birken, Heidelberg

im Rahmen der Ringvorlesung Technik und Tragödie – Normale Unfälle und die Wahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen. Es geht um das Verhältnis von Technik und Tragödie ganz allgemein, um Fragen der Reaktorsicherheit insbesondere. In Bezug auf die allgemeine Frage steht die Figur des Prometheus im Vordergrund, die historische Erfahrung mit Technik- und Naturkatastrophen, die Interpretation von Unfällen nach literarischen Mustern wie dem der Tragödie.

Ort: Campus Stadtmitte, Alexanderstr. 8, Gebäude S1|14, Hörsaal 266
Zeit: Dienstag, 28.10., 18:05-19:35 Uhr

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Laokoon-Ringvorlesung

Expressivität bei Lessing, Adorno und Wittgenstein

Steffi Hobuß, Leuphana Universität Lüneburg

Ausgangspunkt der Ringvorlesung ist Lessings Laokoon – allerdings ohne philologische Engführung. Vielmehr erscheint Lessings Schrift als Schnittstelle vielfacher Diskussionen, die lange vor ihr ansetzen und heute andauern. – Diese Ringvorlesung trägt zu einer längerfristigen Auseinandersetzung und aktuellen Positionierungen bei in Zusammenarbeit insbesondere mit Kollegen an der Züricher Hochschule der Künste und der Leuphana Universität Lüneburg.

Ort: Campus Stadtmitte, Gebäude S2|07, Raum 167, Hochschulstr. 6, 64289 Darmstadt
Zeit: Mittwoch, 29.10., 18:05-19:35 Uhr

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Vortragsreihe Antike Welten

Sind Beischriften Inschriften?

Dr. Francisca Feraudi-Gruénais, Universität Heidelberg

Anders als ‚normale‘ Inschriften nehmen Beischriften als konstituierende Elemente zugleich beschrifteter und bebilderter Artefakte eine deutliche Zwitterposition ein. Charakteristisch ist dabei ihre starke Symbiose mit bildlichen Darstellungen, zu denen sie in (flächen-)räumliche und auch inhaltliche Beziehung gesetzt sind. Demgegenüber ist der Begriff ‚Beischriften‘ in seiner landläufigen Verwendung erstaunlich vage und polyvalent, wie er auch sprachlich und zumal wissenschaftssprachlich jeglicher Konsistenz entbehrt. Systematische Untersuchungen des komplexen Phänomens der Beischriften und ihres Verhältnisses zu Inschriften liegen bislang nicht vor. Der Vortrag unternimmt aus archäologischer und epigraphischer Perspektive eine Annäherung an dieses komplexe Phänomen verbunden mit einem Vorschlag für eine Definition von Beischriften.

Ort: Campus Stadtmitte, Audimax-Gebäude (S1|01), Karolinenplatz 5, Hörsaal A5
Zeit: Donnerstag, 30.10., 18:15-19:45 Uhr

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