Preise und Auszeichnungen

03.11.2014

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Studierende des Fachbereichs Archtektur wurden mit dem Georg-Moller-Preis 2014 ausgezeichnet. Den ersten, mit 900 Euro dotierten Preis erhielt Felix Hinz. Mit dem zweiten Platz wurden die Entwürfe von Karl Markus Höng und Jurek Werth ausgezeichnet. Sie erhielten jeweils 700 Euro. Eine mit 300 Euro dotierte Anerkennung wurde an Marina Hokari vergeben.

Die Aufgabe für den Moller-Preis wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung bearbeitet. Titel des Projekts war „Zurück in die Stadt“ – Entwurf für einen fiktiven Neubau des Fachbereichs Architektur in der Darmstädter Innenstadt.

Der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgeschriebene Georg-Moller-Preis wird in Erinnerung an das Werk Georg Mollers für Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt ausgelobt und für Studienarbeiten vergeben, die sich auf Darmstädter Bau- und Planungsaufgaben beziehen.

Professor Dr. Eberhard Abele, Fachbereich Maschinenbau. Bild: Sandra Junker
Prof. Dr. Eberhard Abele. Bild: Sandra Junker

Prof. Dr. Eberhard Abele, Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen, Fachbereich Maschinenbau, wurde mit dem chinesischen Friendship Award ausgezeichnet. Der Preis wird ausländischen Experten verliehen, die in den Bereichen Technologie, Ökonomie, Bildung und Kultur zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in China beigetragen haben. Prof. Abele erhielt die Auszeichnung für sein seit über 15-jähriges Engagement im Forschungs-und Bildungsbereich in enger Kooperation mit der National University of Astronautics and Aeronautics in Nanjing (NUAA) sowie der Tongji Universität in Shanghai.

Karl-Otmar-von Aretin-Preis für herausragende Bachelor-, Master- oder Staatsexamensarbeiten am verliehen: Kristof Lukitsch wurde für seine BA-Thesis „KZ-Zwangsarbeit in der NS-Gesellschaft“ ausgezeichnet (300 Euro). Onno Waldschmitt erhielt den mit 300 Euro dotierten Preis für die beste Wissenschaftliche Hausarbeit zur Zulassung für das Staatsexamen im Lehramt an Gymnasien mit dem Titel "Widerstand, Anpassung und Konsens im Nationalsozialismus. Eine Analyse für den kompetenzorientierten Geschichtsunterricht“. Als beste Master-Thesis wurde die Arbeit „Nachbauen oder neu bauen? Das Ringen um die Wiederbebauung der Frankfurter Altstadt nach deren Zerstörung 1944“ von Andrea Perthen ausgezeichnet. Sie erhielt 500 Euro.

Prof. Dr. Thomas Halfmann leitet das Arbeitsgebiet Nichtlineare Optik und Quantenoptik am Institut für Angewandte Physik der Technischen Universität Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Thomas Halfmann. Bild: Katrin Binner

Prof. Dr. Thomas Halfmann und seinem Team wurde der Gold Educational Award 2014 der Firma Edmund Optics zugesprochen. Die Arbeitsgruppe vom Institut für Angewandte Physik wird für die Erforschung der Speicherung von Licht, einschließlich der in einem Laserstrahl verschlüsselten Informationen, als eine der Grundlagen für die zukünftige Quantentechnologie ausgezeichnet. Die Wissenschaftler erhalten ein Sachpreise im Wert von 7.000 Euro.


Stephan Oyalo Odhiambo aus Nairobi, Kenia, belegte den ersten Platz in der hessischen Regionalausscheidung des 11. European Satellite Navigation Competition 2014. Er erhielt die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Projekt „Uko wapi“. Zudem platzierte sich sein Projekt auf den zweiten Platz der internationalen Gesamtwertung aller 434 eingegangenen Beiträge – nur knapp hinter den Gesamtsiegern.

„Uko wapi“ ist Suaheli und bedeutet „Wo bist du?“. Die mobile Anwendung für Smartphones nutzt die Satellitennavigation, die das Galileo-System bietet, zur digitalen Adressierung in Regionen wie Zentralafrika, in denen es nicht überall Straßennamen und Hausnummern gibt.

Odhiambo ist Absolvent der TU Darmstadt und wurde vom Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah) betreut.

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