Zukunftsversprechen Chemie

14.11.2014

Zukunftsversprechen Chemie

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „DA stimmt die Chemie“

Wissenschaftler und Manager diskutieren über die Bedeutung der Chemie von morgen: Am 26. November ab 14 Uhr sprechen die Experten im Historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt über Fragen wie: Was bringt uns die Chemie in Zukunft? Oder: Was wird ihr Anteil sein, wenn wir intelligente und interaktive Displays und organische Leuchtdioden nutzen?

Eine Maschine druckt Materialien für Elektronikkomponenten. Bild: Katrin Binner
Zukunftsträchtige Chemie – im Bild drucktaugliche Materialien für Elektrokomponenten – stehen im Fokus der Podiumsdiskussion. Bild: Katrin Binner

Eingeleitet wird die Veranstaltung mit Impulsvorträgen: Dr. Michael Heckmeier von Merck spricht über „Neue Materialien bringen Displays voran“, Dr. Eckart Ruban von Evonik beleuchtet „Materialien und Innovationen für Automobilleichtbau und nachhaltige Mobilität“ und Prof. Herbert Vogel von der TU Darmstadt fragt sich „Energiewende, ja aber. Was nutzt mir das an der Tankstelle?“.

Danach diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Manager über die Bedeutung der Chemie von morgen. Die Teilnehmer:

Prof. Robert Schlögl vom Fritz Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Abteilung Anorganische Chemie, Prof. Barbara Albert, Fachbereich Chemie der TU Darmstadt und Vizepräsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Prof. Klaus Müllen, Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz, Prof. Alfred Nordmann, Institut für Philosophie der TU Darmstadt, und Dr. Volker Kerscher, Evonik Industries.

Eine Veranstaltungsreihe für Kenner und Kennenlerner

Die Podiumsdiskussion ist nur ein Event von vielen bei der Veranstaltungsreihe „DA stimmt die Chemie“ Das gemeinsame Projekt der Stadt Darmstadt, der TU und des Pharamunternehmens Merck startete am 18. September mit einem Konzert der Merck Philharmonie im Darmstadtium.

Eine Stadt, eine Universität und ein Unternehmen: „Wir sind eine gute Verbindung eingegangen: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Technische Universität Darmstadt und das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck wollen mit einem vielseitigen Programm die Chemie als innovative Wissenschaft, als zukunftsweisende Industriebranche und als eine wichtige Säule in der Wissenschaftsstadt Darmstadt einem breiten Publikum vorstellen und dafür begeistern.“ Das betonten die drei Initiatoren der Veranstaltungsreihe, Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel und Merck-Vorstand Dr. Bernd Reckmann bei der Eröffnung der Reihe im September.

Eine Auswahl über das, was noch kommt

Noch bis Februar 2015: Kolloquium-Reihe der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der TU Darmstadt. Vorgestellt werden neue Forschungsergebnisse aus den Labors, etwa Anwendungsfelder für photoschaltbare Materialien. Im Rahmen der Reihe ist der Nobelpreisträger für Chemie, Roald Hoffmann, am 27. Januar 2015 zu Gast. weiter

24. Januar 2015: Science Slam „Wissenschaft mit Witz. Das Original“. Wer gewinnt die „Schlacht“ um den besten Vortrag? Wie beim Poetry Slam entscheidet hier das Publikum! Der Reiz am Science Slam: Wissenschaft gewinnt durch die populärwissenschaftliche Darstellung an Unterhaltungswert, was kaum jemand für möglich gehalten hätte, wird wahr – sie wird spannend, verständlich, witzig. weiter

24. Februar 2015: „Mehr Mut zur Schwerpunktsetzung: Die Bedeutung der Grundlagenforschung an Hochschulen und außeruniversitären Zentren“. Fakten, Forderungen und Formulierungen dazu liefern hochrangige Podiumsteilnehmer aus Wissenschaft und Politik. weiter


Alle Veranstaltungen auf der „DA stimmt die Chemie“-Seite

Was bisher geschah


So macht Chemie Spaß

Beim Tag der offenen Tür am Fachbereich Chemie konnten Gäste einen Blick werfen hinter die Kulissen der Universität, abends wurde eine spektakuläre Experimentalshow geboten – bis ein Gewitter dem Ganzen ein Ende setzte. weiter

Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Dr. Bernd Reckmann auf der Bühne des Darmstadtium. Bild: Claus Völker

Drei Persönlichkeiten ganz in ihrem Element

Schulterschluss zwischen Stadt, Universität und Unternehmen: Gut gelaunt eröffneten Oberbürgermeister Jochen Partsch, TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Dr. Bernd Reckmann von Merck die Kampagne „DA stimmt die Chemie“. Ein klassisches Konzert bildete den Startpunkt für die bis 2015 reichende Veranstaltungsreihe. weiter

Rückblick auf alle Veranstaltungen der Reihe

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