Cognitive Computing: Austausch zwischen TU und IBM

18.11.2014

Cognitive Computing: Austausch zwischen TU und IBM

TU Darmstadt darf künftig IBM Computersystem Watson nutzen

Die TU Darmstadt und IBM erweitern ihre Zusammenarbeit im zukunftsträchtigen Bereich Cognitive Computing. Unter anderem erhalten Studierende ab Sommersemester 2015 Zugriff zum IBM Computersystem Watson.

Gruppenbild mit Vertretern der TU Darmstadt und IBM. Bild: Claus Völker
Vertreter der TU und von IBM diskutierten Mitte November die Möglichkeiten von Cognitive Computing in Forschung und Lehre. Bild: Claus Völker

Die Möglichkeiten von Cognitive Computing in Forschung und Lehre diskutierten Mitte November Vertreter von IBM sowie auf Seiten der TU Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Informatik, der Wirtschaftsinformatik, der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der Psychologie. Für die TU Darmstadt ist das Cognitive Computing mittelfristig ein hoch relevantes und zukunftsträchtiges Forschungsfeld, das nicht zuletzt wegen der Interdisziplinarität der dort angesiedelten Projekte bedeutsam ist.

Als eine der ersten Universitäten in Europa erhält die TU Darmstadt ab Sommersemester 2015 Zugriff auf das IBM Computersystem Watson. Watson ist in der Lage, die natürliche Sprache des Menschen zu verstehen und auszuwerten. Die Arbeitsgruppe des Sprachtechnologen Prof. Chris Biemann, Fachbereich Informatik, wird Watson einsetzen, um die Studierenden mit Cognitive Computing praktisch vertraut zu machen. Der Hauptfokus des Teams liegt auf Sprachtechnologien zwischen Informatik und Linguistik. Im Kern geht es um die statistische Modellierung von Wortbedeutung zur automatischen Erkennung der Semantik von Texten.

Cognitive Computing erleichtert die Arbeit der Wissenschaft, da sich dank der Computer-gestützten Intelligenz Forschungsliteratur schneller auswerten und Hypothesen einfacher testen lassen. Watson ist in der Lage, aus hunderttausenden von Dokumenten Sinnzusammenhänge zu erschließen und als intelligentes Expertensystem den Menschen zu unterstützen. So hilft Cognitive Computing beispielsweise auch in der Medizin Ärzten bei komplizierten Diagnosen und Heilverfahren.

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