Ausgezeichnet!

20.11.2014

Ausgezeichnet!

Nachwuchspreise 2014 für Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt vergeben

Die Technische Universität Darmstadt zeichnete am Mittwoch (19.11.) elf studentische Preisträgerinnen und Preisträger für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten aus. Im Rahmen der Veranstaltung „Ausgezeichnet!“ übergaben Stifter und Universität gemeinsam die Preise, außerdem stellten die Studierenden ihre Arbeiten in prägnanten Kurzvorträgen vor.

Heinz Rudi Spiegel verleiht Preise bei der Veranstaltung Ausgezeichnet. Bild: Robin Scheich
Insgesamt elf studentische Preisträgerinnen und Preisträger wurden bei der Feier in der karo louge ausgezeichnet. Bild: Robin Scheich

Niklas Büscher, Anja Kuttich, Daniel Thürck
und Matthias Thomas Schulz bekamen den von der Datenlotsen Informationssysteme GmbH gestifteten Datenlotsen-Preis.
Die Datenlotsen-Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Sie werden jährlich an Absolventen bzw. Absolventinnen auf dem Gebiet der Informatik, der Mathematik oder des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Darmstadt vergeben.

Ihre Master-Arbeiten stellten Niklas Büscher (Fachbereich Informatik) mit dem Vortrag „Konsumentenschutz: Strategien zur Gewährleistung der Privatsphäre in intelligenten Stromnetzen“, Anja Kuttich (Fachbereich Mathematik) mit „Optimierung: Optimales Stabwerksdesign mit lokalen Knickbedingungen“ und Matthias Thomas Schulz (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik) mit dem Vortrag „Geheimhaltung: Künstliches Rauschen bei der Informationsübertragung in drahtlosen Systemen“ vor. Daniel Thürck (Fachbereich Informatik) präsentierte seine Bachelor-Arbeit zum Thema „Rauschunterdrückung: Bilder und Videos auf Smartphones besser darstellen“.

Nils Möhrle, Fachbereich Informatik und Konstantin Kloos, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau, wurden für ihre Abschlussarbeiten mit dem ISRA Machine Vision Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis sollen junge Menschen motiviert werden, ihr Studium im Bereich der digitalen Bildverarbeitung weiter zu verfolgen oder sich in diese Richtung zu orientieren. Der Preis wird jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen der TU Darmstadt für ihre Abschlussarbeiten im Bereich der digitalen Bildverarbeitung vergeben.

Das Preisgeld beträgt für Bachelorarbeiten 2.000 Euro und für Diplom- oder Masterarbeiten 2.500 Euro. Möhrle forschte zum Thema „Textuierung: Rekonstruktion realistischer 3D Modelle aus geometrischen Daten“, Kloos in seiner Master-Arbeit zum Thema „Industrieroboter: Automatische Geometrieerfassung komplexer Bauteile mit Laserliniensensoren“.

Die Verleihung in Bildern

Copyright: Robin Scheich
[1/14]
[Klicken Sie zum Start der Fotostrecke auf das erste Bild]

Der Lotte-Köhler-Studienpreis ging an Nicole Kratky, Fachbereich Humanwissenschaften, und Markus Zimmermann, Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften.
Der Lotte-Köhler-Preis wird seit 2011 jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen für herausragende Studienleistungen in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Psychologie und Pädagogik vergeben. Er ist mit 2.000 Euro für Bachelorarbeiten und 2.500 Euro für Masterarbeiten dotiert.

Kratky befasste sich in ihrer Masterarbeit mit dem Problem „Kindeswohlgefährdung: Kinder in Familien mit psychisch kranken Eltern“, Zimmermann forschte zum Thema „Begriffsbestimmung: Grundbedingungen und Funktionen des Flaneurs in der Literatur“.

Christoph Roth, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, erhielt den Heinrich und Margarete Liebig-Preis für seine Arbeit zum Thema „Innerstädtische Tunnelbaumaßnahmen: Anwendbarkeit tiefer Spundwandkonstruktionen in offener Bauweise“. Der mit 2.000 Euro dotierte Liebig-Preis wird von der Liebig Gruppe Pfungstadt gestiftet und seit 2010 jährlich für hervorragende Leistungen an Studierende aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik sowie Maschinenbau verliehen.

Zwei Studierende wurden mit dem Dreßler-Bau-Preis ausgezeichnet. Jonas Klein (Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) erforschte in seiner Bachelor-Arbeit „Materialparameter: Ermittlung von Seitendruckbeiwert und Reibungskoeffizient von Frischbeton“; Geethaveni Vijayasingam (Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) befasste sich mit dem Thema „Projektplanung: Im Geschossausbau Ablauf und Termine optimal koordinieren“.

Der von der Dreßler Bau GmbH gestiftete Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und kann jährlich auf bis zu drei Studierende aufgeteilt werden. Geehrt werden Bachelorarbeiten in den Fachdisziplinen Baubetrieb und Massivbau am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, die einen Beitrag leisten, den fachlich-wissenschaftlichen Kenntnisstand zu entwickeln.

zur Liste