TU Darmstadt kompakt

21.11.2014

TU Darmstadt kompakt

Veranstaltungstipps für die Woche vom 24.11. – 30.11.2014

Ob Ausstellungen, Führungen oder öffentliche Vorlesungen: Regelmäßig finden an der TU Darmstadt spannende Veranstaltungen statt. Eine Auswahl für die kommende Woche: Ein Kolloquium, das sich mit der Energiewende und Chemie auseinander setzt, ein Seminar für Fahrzeug- und Motortechnik und ein Talk im Tower.

Glasfläschchen im Labor. Bild: Katrin Binner
Was kann Chemie für die Energiewende leisten? Bild: Katrin Binner

Kolloquium der Gesellschaft
Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) und der TU Darmstadt

Geht eine Energiewende ohne Chemie?
Prof. Dr. Robert Schlögl, FHI Berlin

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Gesellschaft Deutscher Chemiker zeigen renommierte Chemiker die Vielfalt ihres Fachs – und sprechen beispielsweise über die Energiewende oder über Kunst in der Chemie.

Ort: Campus Lichtwiese, Fachbereich Chemie (L2|03), Alarich-Weiss-Str. 6, Kekulé-Hörsaal
Zeit: Dienstag, 25.11., 17:15-18:30 Uhr
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Fahrzeug- und Motortechnisches Seminar

Kraftvoll, effizient und kultiviert – die neuen Ottomotoren von Opel
Dr. Matthias Alt, General Motors

Das Fahrzeug- und Motortechnische Seminar wird seit mehreren Jahren gemeinsam vom Fachgebiet Fahrzeugtechnik und dem Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe ausgetragen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden interessante Vorträge zu aktuellen fahrzeugtechnischen Themen von namhaften Referenten aus der Industrie und der universitären Forschung angeboten.

Diese öffentliche Vortragsreihe richtet sich in erster Linie an Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren sowie Vertreter der Automobil- und Zuliefererindustrie. Sie soll dazu dienen, den Kontakt zwischen Industrie, Studenten und Forschungseinrichtungen zu vertiefen.

Die Seminarreihe verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen. Die Teilnahme ist daher kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Ort: Campus Lichtwiese, Gebäude L1|01, Otto-Berndt-Str. 2, Hörsaal 24K
Zeit: Montag, 24.11., 18:00-19:30 Uhr
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29. Darmstädter Sport-Forum: Sport und Stadt

Stadion, Stadt und Massenkultur im 20. Jahrhundert
PD Dr. Noyan Dinckal, Universität Paderborn

Städte stehen für Bewegung, Veränderung und Beschleunigung. Dies gilt besonders, seitdem die moderne Verkehrsplanung darüber entscheidet, was an welcher Stelle der Stadt seinen Platz hat.

Das heutige Bild der Stadt wird zwar von möglichst verkehrsgerechten Anordnungen bestimmt, jedoch übernimmt der Sport in diesem Zusammenhang bereits eine wichtige Rolle. Wurden etwa große Sportanlagen im ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts noch an den Rändern der Städte errichtet, denkt man heute vermehrt darüber nach, sie möglichst zentrumsnah zu lokalisieren. Erwartet werden dadurch positive Effekte für die Stadtentwicklung – sowohl hinsichtlich ökonomischer Entwicklungen als auch im Hinblick auf die Zufriedenheit der Bevölkerung. Dies schließt Interessenkonflikte nicht aus, wie die jüngsten politischen Auseinandersetzungen über Sportgroßereignisse (Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) zeigen.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet das 29. Darmstädter Sport-Forum ausgewählte Themen und Entwicklungen zum Verhältnis zwischen Sport und Stadt, die einem möglichst breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Ort: Campus Stadtmitte, Historisches Maschinenhaus (S1|05), Magdalenenstr. 12, Hörsaal 122
Zeit: Montag, 24.11., 18:15-20:00 Uhr
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Geowissenschaftliches Kolloquium

Vortrag von Prof. Dr. Martin Sauter, Universität Göttingen

Erschließung von Schiefergas mit Frack-Maßnahmen – Risiko-Abschätzung für Oberflächen- und Grundwasser.

Ort: Campus Botanischer Garten, Schnittspahnstr. 9, Gebäude B2|01, Hörsaal 147
Zeit: Dienstag, 25.11., 17:15-19:15 Uhr
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Technik und Tragödie – Normale Unfälle und die Wahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen

Zwischen Störfall und Apokalypse-Techniktragödien in der Literatur
Rudolf Drux, Köln

Bei der Ringvorlesung mit Lektüre- und Seminaranteilen geht es um das Verhältnis von Technik und Tragödie allgemein und insbesondere um die Reaktorsicherheit. In Bezug auf die allgemeine Frage steht die Figur des Prometheus im Vordergrund, die historische Erfahrung mit Technik- und Naturkatastrophen, die Interpretation von Unfällen nach literarischen Mustern. Eine schauspielerische Lesung und eine Museumsexkursion gehören zu diesem Vorlesungsteil.

Ort: Campus Stadtmitte, Alexanderstr. 8, Gebäude S1|14, Hörsaal 266
Zeit: Dienstag, 25.11., 18:05-19:35 Uhr
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21. Kolloquium Luftverkehr

Supply the sky – Innovative Logistiklösungen für den gesamten Flugzeug-Lebenszyklus
Arne Müller, STUTE Logistics

Bereits seit 1992 lädt der Arbeitskreis Luftverkehrsinteressierten von jung bis alt – und dazu zählen unter anderem Studierende und Mitarbeiter (auch anderer Universitäten), Schüler, (ehemalige) Mitarbeiter in der Branche, Hobbyflieger und eigentlich einfach jeden, den das Thema begeistert, zur öffentlichen Vortragsragsreihe ein, die im Staatsarchiv Darmstadt stattfindet.

An jeweils sechs Terminen im Wintersemester referieren verschiedene Experten aus Praxis und Wissenschaft immer Mittwochs ab 18 Uhr eine Stunde lang zu verschiedenen, aktuellen Themenbereichen eines ausgewählten Oberthemas. Das besondere Highlight eines jeden Kolloquiumstermins ist die anschließende, 30-minütige Diskussionsrunde der Zuhörer mit dem Referenten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Ort: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Karolinenplatz 3, Vortragssaal
Zeit: Mittwoch, 26.11, 18:00-19:30 Uhr
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Talk im Tower

Der fliegende Holländer – Fokker in Mainz
Manfred Penning, Oppenheim

Mitte 1910 begann Anthony Fokker's Karriere in der Luftfahrt an der „Ersten Deutschen Automobilfachschule Mainz“. Seine ersten Flugversuche erfolgten auf dem Flugplatz Wiesbaden-Dotzheim. Dort entstand auch sein erstes Flugzeug. Nach dem Bruch dieser Maschine durch seinen Partner Olt. von Daum in Baden Baden kam er in Kontakt zu Jacob Goedecker, dem Inhaber einer Flugzeugfabrik in Nieder-Walluf, Rheingau.

Auf der bei Goedecker gebauten „Spinne II“ legte er am 16.5.1911 auf dem Großen Sand in Gonsenheim die Pilotenprüfung ab. Danach war er bis Ende 1911 als Fluglehrer und Werkspilot bei den Goedecker Flugzeugwerke.

In seinem 1931 erschienen Memoiren „The Flying Dutchman“ wird seine Zeit in Mainz sehr negativ dargestellt und Goedeckers Name nicht erwähnt.

Durch neuere umfangreiche Recherchen ist es möglich, eine korrekte Darstellung dieser Zeit zu geben.

Ort: August-Euler-Flugplatz, August-Euler-Straße, Tower-Gebäude (W2|01)
Zeit: Donnerstag, 27.11., 18:00-19:30 Uhr
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