TU Darmstadt kompakt

24.01.2014

TU Darmstadt kompakt

Veranstaltungstipps für die Woche vom 27.-2.2.2014

Ob Ausstellungen, Führungen oder öffentliche Vorlesungen: Regelmäßig finden an der TU Darmstadt spannende Veranstaltungen statt. Eine Auswahl für die kommende Woche: Ein Podiumsgespräch zur urbanen Mobilität und eine Mittagsdiskussion zu chemischen Waffen.

Das öffentliche Forum zum Thema „Urbane Mobilität“ bildet den Abschluss der interdisziplinären Ringvorlesung. Bild: Andreas Arnold
Das öffentliche Forum zum Thema „Urbane Mobilität“ bildet den Abschluss der interdisziplinären Ringvorlesung. Bild: Andreas Arnold

Ringvorlesung Herausforderung Nachhaltigkeit – Aus dem Wald in die Welt

Wie geht das in Darmstadt? Werkstattgespräch Urbane Mobilität

17:30 Uhr: Gelegenheit zur Besichtigung der Posterausstellung

18:00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Manfred Efinger, Kanzler der TU Darmstadt, Leiter Lenkungskreis Mobilität

18:15-19:00 Uhr: Marktplatz: Kurzvorstellung der studentischen Nachhaltigkeitskonzepte zur Ringvorlesung „Herausforderung Nachhaltigkeit – Aus dem Wald in die Welt“

19:00-20:00 Uhr: Podiumsgespräch Urbane Mobilität. Mit Dipl.-Ing. Matthias Altenhein, Geschäftsführer DADINA; Prof. Dr. Christoph Hubig, Institut für Philosophie, TU Darmstadt; Prof. Dr.-Ing. Jürgen Follmann, Fachbereich Bauingenieurwesen, Hochschule Darmstadt; M.Sc. Stefan Groer, Verkehrsplanung, TU Darmstadt; Tim Steinhaus, AStA-Referent für Mobilität, Mitglied der Hochschulgruppe Nachhaltigkeit e.V.

Ort: karo lounge (S1|01), Karolinenplatz 5

Zeit: Montag, 27.1., 17:30-20:00 Uhr

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Chemische Kriegsführung: Erster Weltkrieg bis syrischer Bürgerkrieg

Fritz Haber oder Forschungsethik für Krieg und Frieden
Prof. Dr. Alfred Nordmann, TU Darmstadt

Obwohl oder gerade weil sich Chemiewaffen strategisch nie ausgezahlt haben, sind sie als besonders heimtückisches Kampfmittel allgemein geächtet. Welche internationalen Reaktionen ihr Einsatz hervorzurufen vermag, hat sich erst jüngst im syrischen Bürgerkrieg gezeigt. Um herauszufinden, was sich hinter der Entwicklungen und den Reaktionen auf Chemiewaffen bis heute verbirgt, hat sich Prof. Florian Müller-Plathe mit seinem Kollegen aus der Philosophie, Prof. Alfred Nordmann, zusammen getan. Gemeinsam wollen sie Fragen der Geschichte, der Wahrnehmung, der Bewertung in vier Mittagsdiskussionen interdisziplinär verfolgen.

Ort: TU-Campus Lichtwiese, Gebäude L2|02, Alarich-Weiss-Str.4, Raum 252

Zeit: Montag, 27.1., 12:30-13:30 Uhr

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Neues aus der Umwelttechnik und Infrastrukturplanung

Biokraftstoffe – Kraftstoffe der Zukunft?
Jürgen Runkel, Handelshaus Runkel, Weiterstadt, und Jan Kannengießer, TU Darmstadt

Die Veranstaltungsreihe stellt Beiträge aus Praxis und Forschung vor. Das Programm spiegelt die aktuell in Wissenschaft und Anwendung diskutierten Fragestellungen. Die Einbeziehung von Referenten aus Industrie und Verwaltung dient dabei dem Erfahrungsaustausch zwischen Universität und Praxis.

Ort: Campus Lichtwiese, Gebäude L5|01, Franziska-Braun-Str. 7, Raum 33

Zeit: Montag, 27.1., 16:30-18:00 Uhr

Alte und neue Eliten der Chemie in NS-Deutschland, repräsentiert durch Fritz Haber und Richard Kuhn

Prof. Dr. Ute Deichmann, Ben-Gurion University of the Negev, Beer Sheva, Israel

Haber und Kuhn, herausragende Chemiker der Physikalischen bzw. Organischen Chemie, Nobelpreisträger der Jahre 1918 bzw. 1938, kollaborierten als deutsche Patrioten während des Ersten bzw. Zweiten Weltkriegs mit Politik und Militär und forschten an der Herstellung chemischer Waffen.

Als Nationalheld im Ersten Weltkrieg gefeiert, verlor Haber als (konvertierter) Jude 1933 seine Stellung und sein Vermögen. Nach seinem plötzlichen Tod 1934 in der Emigration war er in Deutschland schnell weitgehend vergessen. Richard Kuhn, Führer der deutschen Chemie während des Zweiten Weltkriegs, blieb dagegen in der Nachkriegszeit hoch angesehen.

Der Vortrag beleuchtet Habers und Kuhns politisches und militärisches Engagement im Kontext ihrer Zeit und untersucht persönliche Hintergründe sowie wissenschaftliche und politische Folgen dieses Engagements. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ort: Campus Lichtwiese, Gebäude L2|04, Alarich-Weis-Str. 6, Kekulé-Hörsaal (Raum 6)

Zeit: Dienstag, 28.1., 17:10-18:10 Uhr

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Vortrag des Börsen-Teams TU Darmstadt

Der Weg zur finanziellen Freiheit
Yörk Stadtfeld, Mayflower Capital

Ort: Altes Hauptgebäude (S1|03), Hochschulstr. 1, Raum 23

Zeit: Dienstag, 28.1., 19:00-21:00 Uhr

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Das Akademische Viertel

Manfred Efinger, Kanzler der TU Darmstadt

Das Veranstaltungsformat des Akademischen Viertels sieht vor, dass zum Auftakt eine konkrete Herausforderung für verantwortliche Forschung beschrieben wird:

Mangelt es an öffentlichem Bewusstsein für einen Problemzusammenhang?

Sind die Rahmenbedingungen schlecht für den Erfolg einer notwendigen Forschungsleistung?

Wie problematisch ist der Hang zur übertriebenen Darstellung nur scheinbar signifikanter Erfolge?

Lassen sich wesentliche Kompetenzen in der Lehre nur noch schwer vermitteln?

Nach dieser nicht mehr als 15minütigen Einführung haben wir dann noch eine halbe Stunde Zeit, um das vorgestellte Thema in einem ersten Anlauf gemeinsam zu vertiefen und womöglich Perspektiven für eine weitergehende Auseinandersetzung zu entwickeln.

Ort: Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, Gebäude S1|20, Vortragssaal im Untergeschoss, Magdalenenstr. 8

Zeit: Mittwoch, 29.1., 13:00-14:00 Uhr

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Ethik wozu – und wie weiter?

Autonomie im Kontext einer narrativen Ethik
Prof. Dr. Karen Joisten

Von der Ethik in der Moderne über Technikethik und den Ort der Moral heute – die Vortragsreihe wird vom Institut für Philosophie veranstaltet.

Ort: Darmstädter Schloss, Gebäude S3|13, Marktplatz 15, Hörsaal 36

Zeit: Mittwoch, 29.1., 18:00-19:30 Uhr

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