TU Darmstadt auf der CeBIT 2014

06.03.2014

TU Darmstadt auf der CeBIT 2014

Universität präsentiert sechs Forschungsprojekte

Eine sichere Alternative für die Kommunikation im Internet nutzen, den Muskeleinsatz beim Training genau beobachten, sich in der virtuellen Welt fit machen für Bürgerbeteiligung und für den ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen – die TU Darmstadt zeigt vom 10. bis 14. März auf der CeBIT, wie es geht.

CeBIT Fahne. Bild: Deutsche Messe
Dieses Jahr präsentiert die TU Darmstadt sechs Forschungsprojekte auf der CeBIT in Hannover. Bild: Deutsche Messe

GYMWATCH Fitness-Tracker

Der GYMWATCH®-Sensor ist der erste Fitness-Tracker, der Kraft und Bewegungen in sämtlichen Fitnessübungen – sei es an Geräten, Freihanteln oder Freestyle – erfassen kann. Dabei zeichnet der Sensor den Bewegungsverlauf der Übungen auf, ermittelt wirkende Kräfte, Muskelbelastungen, Wiederholungen und erkennt fehlerhafte Übungsausführungen. Somit unterscheidet sich GYMWATCH maßgeblich von herkömmlichen Fitness-Trackern, die nur für das Ausdauertraining konzipiert sind und lediglich Herzfrequenz, verbrauchte Kalorien oder zurückgelegte Strecken messen.

Die gemessenen Daten übermittelt der Sensor an eine Smartphone-Applikation oder eine App auf dem Tablet des Trainers. Nutzerinnen und Nutzer erhalten Feedback zur Ausführung der Übungen oder auch Geräte- und Übungsinformationen. Zum Einsatz kommt der Sensor im Kraft- und Muskelaufbautraining, Bodybuilding, Fitnesstraining, in der Physiotherapie und der Rehabilitation. GYMWATCH ist eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt.

Internet: www.gymwatch.com

Kullo – Secure Messaging

Weltweit einsetzbar, sicher und nutzerfreundlich: Kullo Secure Messaging will den Nutzerinnen und Nutzern des Internets bei ihrer Kommunikation genau das bieten. Um höchste Sicherheit für vertrauliche Nachrichten zu bieten, haben die Entwickler die besten verfügbaren Verschlüsselungsalgorithmen direkt integriert, unter anderem die von Experten empfohlenen RSA und AES.

Kullo ist dazu plattformübergreifend und kann auf jedem Endgerät und mit jedem Betriebssystem benutzt werden. Es ist einfach und schnell einzurichten. Kullo wurde entwickelt von einem Start-up der Technischen Universität Darmstadt. Bonus für CeBIT-Besucherinnen und -Besucher: Während der Messe können sie sich ihre persönliche Kullo-Adresse direkt reservieren.

Internet: www.kullo.net

UNIPLAY Smartphone-Steuerung

Die UNIPLAY Smartphone-Steuerung macht die ständigen Begleiter noch ein Stück nützlicher: Die UNIPLAY-Technologie baut die Schnittstelle zur digitalen Welt weiter aus, so dass sich Anwendungen bequem und intuitiv per Smartphone steuern lassen. Ob nun bei der Präsentation eines Maschinenmodells auf einer Messe, bei der Interaktion mit einer digitalen Plakatwand auf dem Bahnsteig oder als Spielecontroller bei rasanten Autorennen im heimischen Wohnzimmer.

Basierend auf einem eigens entwickelten Übertragungs-Protokoll können Anwendungen erstellt werden, die über WLAN mit dem Smartphone kommunizieren. Neben klassischen PC-Anwendungen ist es auch möglich, Inhalte auf Smart-TVs, die den HbbTV-Standard unterstützen, zu steuern. Die Messeneuheit UNIPLAY wurde entwickelt von Uniworlds, einem Start-up der Technischen Universität Darmstadt.

Internet: www.uniworlds.de

Consetto

Kundenbedürfnisse analysieren, Kundenservice schneller und besser machen – eine erfolgreiche Kundenbindung entscheidet heute über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Dabei hilft künftig die Softwarelösung von Consetto. Sie erlaubt die automatische Analyse von Kunden-Support-Anfragen und ermittelt eine Übersicht der häufigsten Fragen. So können wiederkehrende Anfragen einfacher und schneller beantwortet, Daten visualisiert werden. Eingehende Beschwerden und Verbesserungsvorschläge können identifiziert werden.

Consetto liefert Antwortvorschläge auf die häufigsten Fragen und schafft so den Support-Mitarbeitern in der Kundenbetreuung Luft für komplexere, neue Anfragen. Consetto nutzt die neuesten wissenschaftlichen Methoden aus dem Natural Language Processing und verbindet sie mit bestehenden Kunden-Support-Lösungen. Die Entwickler der Consetto UG, eines Start-ups der Technischen Universität Darmstadt, kooperieren eng mit der Language Technology Group an der Technischen Universität Darmstadt.

Internet: www.consetto.com

URCity

Die Online-Plattform URCity bietet Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere Jugendlichen, die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung von öffentlichen Bereichen ihrer Stadt zu beteiligen – am Beispiel von Konversionsflächen der Stadt Darmstadt, spielerisch, interaktiv und im Austausch mit Freunden und Bekannten.

In dieser Anwendung können Nutzerinnen und Nutzer eigene Lösungen für Flächen in der Stadt kreieren und in 3D betrachten. Mit der 3D-Umgebung ist es möglich, Landschaften, Gebäude, Skateboard-Anlagen, Spielgeräte und viele andere Objekte zu erstellen. Mit den umfangreichen Verwaltungsfunktionen können Userinnen und User Google-Map-Links, Beschreibungen, Bilder und Kostenangaben zusammenstellen. Präsentiert wird das Serious Game URCity vom Fachgebiet Multimedia Kommunikation (KOM) der Technischen Universität Darmstadt.

Internet: http://demos.storytec.de/isprat/

SAG Explorer

Der erste Tag beim neuen Arbeitgeber? Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Software AG-Hauptquartier können diese Situation schon bald in einer virtuellen Trainingsumgebung simulieren. Der SAG Explorer versetzt Anwenderinnen und Anwender in ein Abbild des Hauptquartiers und bereichert dies mit vielen Informationen und Trainingsaufgaben.

Das durch das Hessische Telemedia Technologie Kompetenz-Center in Kooperation mit der Serious Games Gruppe der Technischen Universität Darmstadt entwickelte System vermittelt so neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf spielerische Weise wichtige Informationen über Prozesse, Konzepte und Hintergründe ihrer Arbeit. Spiel- und Lernfortschritte sind im SAG-Intranet einzusehen. Immer neue Herausforderungen und Aufgaben motivieren die User, das Spiel über lange Zeit zu nutzen und so ihre Kenntnisse über den Arbeitgeber immer weiter auszubauen.

Internet: http://www.kom.tu-darmstadt.de/research-results/projects/industry-software-ag-explorer/

TU Darmstadt auf der CeBIT 2014

Alle Projekte der TU Darmstadt präsentieren sich auf der CeBIT am Stand C24, Halle 9.

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