„Wer hier lernen will, darf das auch“

09.04.2014

„Wer hier lernen will, darf das auch“

Lernzentrum am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften eröffnet

Die lernintensive Prüfungsphase steht an, zuhause ist man schnell abgelenkt – einen angemessenen Ort zum Lernen bietet das Lernzentrum des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Im Alten Hauptgebäude warten rund 60 Arbeitsplätze auf die Studierenden.

Studierende lernen am Lernzentrum des Fachbereichs Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Bild: Claus Völker
Jetzt im zweiten Stock zu finden: das frisch renovierte Lernzentrum. Bild: Claus Völker

Das Lernzentrum steht dank der Initiative des Kanzlers Dr. Manfred Efinger und des Engagements des Dezernats V, der Fachschaft und des Dekanats des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften den Studierenden seit Ende Februar 2014 zur Verfügung.

Dass das bestehende Lernzentrum nach elf Jahren unter dem Dach des Alten Hauptgebäudes nun in die frisch renovierten Räumlichkeiten im zweiten Stock umziehen konnte, wurde durch den Neubau der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) möglich: Die Bestände der Juristischen Teilbibliothek zogen in das neue ULB-Gebäude; der Platz für die Studierenden wurde frei.

Eine besondere Rolle für das Lernzentrum spielt jedoch die Fachschaft des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Die Fachschaft wurde von Anfang an in die – ca. ein Jahr dauernde – Planung und Gestaltung des Lernzentrums einbezogen und konnte so den eigenen Bedarf und die Wünsche der Studierenden bestmöglich einbringen.

Täglich von 8:00 bis 24:00 Uhr geöffnet

Prof. Dr. Andreas Pfnür hält ein Schild "Lernzentrum Rechts- und Wirtschaftswissenschaften" hoch. Bild: André Kind
Prof. Andreas Pfnür, Dekan des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, bei der Eröffnung des Lernzentrums. Bild: André Kind

Das Büro der Fachschaft zog direkt nebenan ein und ermöglicht eine unkomplizierte Verwaltung des Lernzentrums mit Öffnungszeiten von derzeit täglich 8:00 bis 24:00 Uhr. Kontrolle oder Überwachung der Lernenden ist nicht notwendig: „Das Lernzentrum reguliert sich weitestgehend selbst. Bis jetzt mussten wir nur ein einziges Mal um Ruhe bitten“, so der Fachschaftsvertreter Sebastian Krüger.

Eine Besonderheit der Fachkultur am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sei, dass oft in Gruppen gelernt werde, so dass Gespräche unvermeidbar sind. Studierende aus anderen Fachbereichen werden jedoch auch gerne gesehen und es gilt insgesamt die Devise: „Wer hier lernen will, darf das auch.“

Wer sich übrigens beim Besuch des Lernzentrums fragt, woher die riesigen Schreibutensilien, die von der Decke hängen, herkommen: Vor einigen Jahren erhielten Erstsemester-Studierende Bleistift, Spitzer, Lineal und Radiergummi als Geschenk von einem Darmstädter Geschäft im Rahmen der traditionellen Orientierungswoche der Fachschaft.

Hintergrund: Orte zum Lesen und Lernen

Campus Stadtmitte: vorhandene und geplante Lernzentren, Stand: April 2014. Grafik: TU Darmstadt
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Vorhandene und geplante Lernzentren an der TU Darmstadt. Grafik: TU Darmstadt

Die TU Darmstadt legt großen Wert darauf, mehr Raum für Studierende zum Lernen und Lesen im Stillen, aber auch zum gemeinsamen Arbeiten in Gruppen zu schaffen.

Rund 1000 Plätze sind seit 2010 in der Stadtmitte durch neue Lernzentren und im Neubau der Universitätsbibliothek entstanden. Bis Ende 2015 sollen über 650 weitere Arbeitsplätze auf dem Campus Stadtmitte hinzukommen.

Auf dem Campus Lichtwiese und dem Standort Botanischer Garten sind seit 2010 durch neue Lernzentren und im Neubau des Hörsaal- und Medienzentrums insgesamt rund 500 Arbeitsplätze geschaffen worden. Bis Mitte 2015 sollen auf der Lichtwiese 300 weitere Plätze zum Lernen entstehen.

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